Waldbrände in Chile: Mindestens 15 Tote

Regierung erklärt Katastrophenfall:Mindestens 15 Tote bei schweren Waldbränden in Chile

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Bei schweren Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen gestorben. Etwa 50.000 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.

Ein bennendes Haus, das von den Waldbränden in Chile getroffen wurde.

Nach Waldbränden in Chile ist die Opferzahl auf 19 angestiegen. Etwa 50.000 Menschen mussten die Region verlassen. Die Temperaturen liegen aktuell bei 38 Grad.

19.01.2026 | 0:18 min

Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind nach Regierungsangaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Rund 50.000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble waren aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. 

"Die Evakuierungsaufforderungen sind entscheidend. Es ist wichtig, dass die Menschen diese befolgen, sobald sie sie erhalten, insbesondere aufgrund der Art und Weise, wie sich das Feuer entwickelt", sagte Sicherheitsminister Luis Cordero.

Regierung erklärt Katastrophenfall

Die Regierung erklärte für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall. Bislang wurden durch die Feuer über 250 Häuser zerstört. Nach Angaben der Forstverwaltung waren knapp 100 Quadratkilometer von den Bränden betroffen.

Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände. In der Ortschaft Lirquén kam das Feuer von den Hügeln herab und zerstörte ganze Straßenzüge. "Alles ist verbrannt. Das Feuer ist bis zum Meer vorgedrungen. Das habe ich noch nie gesehen", sagte ein Anwohner im Radiosender Cooperativa.

Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen dabei ums Leben und rund 15.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

Im benachbarten Argentinien hatten vergangene Woche Waldbrände in Patagonien tagelang gewütet und Tausende Hektar Wald zerstört.

Feuerwehrleute bekämpfen Flammen, während im argentinischen Epuyen, Patagonien, am 11.01.2026, Waldbrände wüten.

In Patagonien lodern weiter die Flammen. Tausende Hektar Wald sind bereits zerstört, Hunderte Helfer kämpfen gegen die Brände und die wohl schlimmste Dürre seit Jahrzehnten.

12.01.2026 | 0:17 min

Quelle: AFP, dpa
Über das Thema berichtete die heuteXpress am 19.01.2026 ab 7:30 Uhr.

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