Patienten-Helfer im Krankenhaus
Im Krankenhaus zu sein, macht vielen Menschen Angst.
Man weiß oft nicht, welche Rechte man hat.
In vielen Krankenhäusern gibt es Patienten-Fürsprecher.
Sie helfen Patienten.
Detlef Schliffke ist ein Patienten-Fürsprecher.
Er ist der Chef vom Bundes-Verband der Patienten-Fürsprecher in Krankenhäusern (BPiK).
Er sagt: Viele Patienten kennen ihre Rechte nicht.
Detlef Schliffke arbeitet im Universitäts-Klinikum Essen.
Er erklärt den Patienten dort ihre Rechte.
Recht auf Aufklärung im Krankenhaus
Ärzte müssen Patienten alles genau erklären.
Das ist ein wichtiges Recht.
Sie müssen über Folgendes sprechen:
- die Krankheit
- wie sie behandeln
- mögliche Gefahren
- andere Möglichkeiten
- wie gut die Behandlung helfen kann
Man braucht diese Informationen, bevor ein Arzt etwas macht.
Wenn etwas unklar ist, hilft der Patienten-Fürsprecher.
Detlef Schliffke sagt: Wir kämpfen dafür, dass alle Patienten ihre Rechte im Krankenhaus nutzen können.
Patienten-Fürsprecher helfen, Fragen zu stellen.
Sie sprechen auch mit Ärzten und der Klinik-Leitung.
Muss man einer Behandlung zustimmen?
Ärzte dürfen eine Behandlung nur machen, wenn der Patient zustimmt.
Nur in einem Notfall ist das anders.
Wenn man unsicher ist, kann man einen anderen Arzt fragen.
Das nennt man Zweit-Meinung.
Man darf auch den Arzt wechseln.
Das nennt man freie Arzt-Wahl.
Wie werden Gesundheits-Daten geschützt?
Gesundheits-Daten sind sehr persönliche Informationen.
Sie müssen geschützt werden.
Ärzte und Pflege-Personal dürfen nichts weitererzählen.
Das nennt man ärztliche Schweige-Pflicht.
Sie dürfen Informationen nur weitergeben, wenn der Patient zustimmt.
Auch der Patienten-Fürsprecher muss schweigen.
Er darf die Patienten-Akte nur einsehen, wenn der Patient das schriftlich erlaubt.
Darf man die Patienten-Akte einsehen?
Patienten dürfen ihre Unterlagen einsehen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Arzt-Berichte
- Diagnosen
- Ergebnisse von Tests
In der Akte steht auch, welche Behandlungen Ärzte gemacht haben.
Es steht auch in der Akte, welche Behandlungen die Krankenkasse bezahlt hat.
Birgit Hagen ist auch Patienten-Fürsprecherin.
Sie hilft Patienten, ihre Akte einzusehen.
Birgit Hagen sagt: Wenn man Zweifel hat, sollte man die Akte einsehen.
Man kann auch Kopien bekommen.
Diese muss man selbst bezahlen.
So versteht man die eigene Behandlung besser.
Patienten-Fürsprecher in den Bundes-Ländern
In vielen Bundes-Ländern müssen Krankenhäuser Patienten-Fürsprecher haben.
Das ist zum Beispiel in folgenden Bundes-Ländern so:
- Berlin
- Hessen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Niedersachsen
Andere Bundes-Länder haben noch keine Pflicht dafür.
Wie helfen Patienten-Fürsprecher?
Patienten-Fürsprecher arbeiten nicht für das Krankenhaus.
Sie sind unabhängig.
Ihre Hilfe kostet nichts.
Sie behandeln alles vertraulich.
Detlef Schliffke sagt: Patienten sprechen mit uns offener als mit dem Arzt.
Sie haben keine Angst vor Nachteilen.
Man findet Patienten-Fürsprecher zum Beispiel:
- an der Rezeption
- bei den Pflege-Kräften
- beim Sozial-Dienst
Oft gibt es feste Sprech-Stunden.
Man kann auch anrufen oder eine E-Mail schreiben.
Informationen gibt es auch auf der Internet-Seite des Krankenhauses.
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Wie Patienten im Krankenhaus zu ihrem Recht kommen" und ist von Gunnar Fischer.