Öko-Test testet Medium-Mineralwasser
Nicht nur im Sommer trinken viele Menschen gerne Mineral-Wasser.
Die Zeitschrift Öko-Test hat 56 verschiedene Mineralwasser-Sorten in der Variante "Medium" geprüft.
40 davon sind "sehr gut" gewesen.
Zum Beispiel:
- Bio Kristall Medium für 1,45 Euro pro Liter
- K-Classic Natürliches Mineral-Wasser Medium für 19 Cent pro Liter
Nur ein Mineral-Wasser war "mangelhaft".
Die Kritik von Öko-Test beschränkte sich deswegen auf problematische Auslobungen.
Damit ist zum Beispiel das Versprechen auf ursprüngliche Reinheit gemeint.
Was bedeutet "ursprüngliche Reinheit"?
"Ursprüngliche Reinheit" heißt: Das Wasser kommt aus der Erde.
Es ist sauber und hat keine Krankheits-Erreger.
Es hat auch:
- Mineral-Stoffe
- Spuren-Elemente
Diese sind gut für den Körper.
In Deutschland muss man Mineral-Wasser als einziges Lebensmittel amtlich prüfen.
Mehr als 800 Mineralwasser-Sorten sind zugelassen.
Die meisten kommen aus deutschen Quellen.
Auf dem Etikett steht, welche Art von Mineral-Wasser es ist.
Zum Beispiel: "natürliches Mineral-Wasser".
Es steht auch dabei, woher das Wasser kommt.
Es steht auch dabei, welche Stoffe darin sind.
Wasser ist nicht immer rein
Öko-Test hat auch andere Stoffe gefunden.
Diese Stoffe sind nicht sofort gefährlich.
Aber sie gehören nicht in natürliches Mineral-Wasser.
Denn Mineral-Wasser soll rein sein.
Zwölf Mineralwasser-Sorten sind nicht so rein gewesen, wie sie sein sollten.
Schadstoffe wie Spritz-Mittel oder Süßstoffe können mit Regen-Wasser in die Erde gelangen.
Dort sammeln sie sich im Wasser an.
Labor findet Arsen im Wasser
In einem Mineral-Wasser hat das Labor Arsen gefunden.
Das war im Bad Harzburger Medium.
Arsen ist ein Gift.
Es kann schon in kleinen Mengen krank machen.
Die Menge im Wasser war nicht sofort gefährlich.
Aber sie war größer als die Hälfte von dem, was erlaubt ist.
Deshalb hat Öko-Test dieses Wasser schlechter bewertet.
Es hat die Note "mangelhaft" bekommen.
"Ewigkeits-Chemikalien" im Wasser
PFAS sind Chemikalien, die sich nicht abbauen.
PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen.
Man nennt sie auch "Ewigkeits-Chemikalien".
Sie sind in zwei Mineralwasser-Sorten gewesen.
Zum Beispiel im Carolinen Medium.
Dieses Wasser ist eigentlich "sehr gut" gewesen.
Die Menge an PFAS war aber sehr klein.
Deshalb hat Öko-Test die Note nicht geändert.
In fast zwei Dritteln der Wasser-Sorten sind Spuren von TFA gewesen.
TFA ist die Abkürzung für Trifluoracetat.
Bei sechs Sorten ist die Menge zu hoch gewesen.
Sie war höher als der neue Grenzwert der EU (Europäischen Union) für Trink-Wasser.
Für Mineral-Wasser gibt es noch keinen Grenzwert.
Öko-Test hat den Grenzwert für Trink-Wasser als Maßstab für die Bewertung genommen.
Spritzmittel und Süßstoffe im Wasser
Das Labor hat auch Reste von Spritz-Mitteln gefunden.
Diese kommen zum Beispiel aus der Landwirtschaft.
Im Magnus Medium sind zwei Spritzmittel-Reste gewesen.
Bei einem davon war die Menge zu viel.
Dieses Wasser hat die Note "ausreichend" bekommen.
In drei Sorten sind Süßstoffe gewesen.
Zum Beispiel im Förstina Sprudel Premium Medium.
Dieses Wasser hat die Note "ausreichend" bekommen.
Süßstoffe können über den Menschen ins Grund-Wasser gelangen.
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Medium-Mineralwasser im Öko-Test: Viele Marken mit Bestnoten" und ist von Florence-Anne Kälble.