Was bedeuten Begriffe auf Lebensmitteln?

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Was bedeuten Begriffe auf Lebensmitteln?

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Milchpackung mit Kennzeichnung Nutri-Score "B" und Haltungsform "Premium".

Quelle: imago images

Im Supermarkt sehen wir oft Wörter auf Lebensmitteln.

Zum Beispiel: "regional" oder "natürlich".

Diese Wörter sollen uns dazu anregen, etwas zu kaufen.

Aber was bedeuten sie wirklich?

Manchmal gibt es genaue Regeln, wann man diese Wörter benutzen darf.

Manchmal gibt es keine Regeln.

Neue Regeln für Honig und Milch-Produkte

Es gibt neue Regeln dafür, wie man Lebensmittel beschriftet.

Diese Regeln kommen von der "Milchprodukt-Qualitäts-Verordnung".

Sie legen fest, was "laktosefrei" bedeutet.

Sie legen auch fest, was "frisch" bedeutet.

Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg erklärt:

Diese Regeln gab es schon für Käse und Milch-Erzeugnisse.

Jetzt gelten sie auch für andere Milch-Produkte.

Auch die "Frühstücks-Richtlinie" hat neue Regeln gebracht.

Bei Honig muss der Hersteller jetzt jedes Land nennen, woher der Honig kommt.

Auch der Anteil in Prozent muss dabei stehen.

Bei Konfitüre muss jetzt mehr Frucht drin sein.

Früher waren es 350 Gramm pro Kilo.

Jetzt sind es 450 Gramm pro Kilo.

Was bedeuten die Wörter auf Lebensmitteln?

  • frisch (bei Milch, die erhitzt wurde): Die Milch hält maximal 3 Wochen.

Sie muss ungeöffnet sein und der Verbraucher muss sie bei höchstens 8 Grad Celsius lagern.

  • Laktosefrei: Es sind weniger als 0,1 Gramm Laktose in 100 Gramm.
  • Glutenfrei: Es sind weniger als 20 Milligramm Gluten in einem Kilo.
  • Alkoholfrei: Das Produkt enthält maximal 0,5 Prozent Alkohol.
  • Vegetarisch: Das Produkt enthält nichts vom toten Tier.
  • Vegan: Das Produkt enthält nichts vom Tier.
  • Regional / Aus der Region: Es gibt keine genaue gesetzliche Regel.
  • Natürlich: Es gibt keine genaue gesetzliche Regel.
  • Hoher Proteingehalt: Mindestens 20 Prozent der Energie kommen von Eiweiß.
  • Protein-Quelle: Mindestens 12 Prozent der Energie kommen von Eiweiß.
  • Fettarm (bei festen Lebensmitteln): Weniger als 3 Gramm Fett in 100 Gramm.
  • Fettarm (bei flüssigen Lebensmitteln): Weniger als 1,5 Gramm Fett in 100 Millilitern.
  • Ohne Fett: Maximal 0,5 Gramm Fett in 100 Gramm oder 100 Millilitern.
  • Zuckerarm (bei festen Lebensmitteln): Maximal 5 Gramm Zucker in 100 Gramm.
  • Zuckerarm (bei flüssigen Lebensmitteln): Maximal 2,5 Gramm Zucker in 100 Millilitern.
  • Zuckerfrei: Maximal 0,5 Gramm Zucker in 100 Gramm oder 100 Millilitern.
  • "Spitzen-Qualität" (bei Wurst): Es ist mehr Muskelfleisch enthalten als bei normaler Wurst.

Angaben zu Nähr-Werten und Allergenen

Die Health-Claims-Verordnung regelt viele Angaben zu Nähr-Werten.

Das betrifft zum Beispiel Angaben zu:

  • Zucker
  • Eiweiß
  • Fett

Für Allergene gibt es zum Beispiel den Begriff "glutenfrei".

"Glutenfrei" bedeutet: unter 20 Milligramm pro Kilo.

Für viele andere Allergene gibt es keine so klaren Regeln.

Man muss dann auf die Zutaten-Liste schauen.

Armin Valet sagt: Hersteller schreiben zum Beispiel oft "Kann Spuren von Nüssen enthalten".

So sichern sie sich rechtlich ab.

Werbung oder Irreführung?

Bei Wörtern wie "regional" oder "natürlich" ist es schwieriger.

Armin Valet sagt: Diese Wörter sind nicht genau festgelegt.

Hersteller dürfen die Kunden aber nicht täuschen.

Das steht in der Europäischen Lebensmittel-Informations-Verordnung (LMIV).

Armin Valet sagt: "Man sollte sich an den Fakten orientieren und die Werbung vergessen."

Das Wort "regional" ist nicht geschützt.

Händler verkaufen Obst oder Gemüse manchmal als "regional".

Aber es kommt aus einem anderen Land.

Das ist falsch.

Das kann rechtliche Folgen haben.

Die Regeln sind aber nicht immer klar.

Armin Valet sagt: "Am Ende sind das immer Einzelfall-Entscheidungen."

Darauf sollten Kunden achten

Diese drei Punkte helfen, sich gut über ein Produkt zu informieren:

  1. Die Zutaten-Liste lesen.
  2. Die Bezeichnung des Lebensmittels über dem Zutaten-Verzeichnis lesen. Dort darf kein erfundener Name stehen.
  3. Die Nährwert-Tabelle und den Nutri-Score anschauen. Das hilft, schnell zu sehen, wie gesund ein Produkt ist.

Produktionsort muss nicht Ursprungsort sein

Der Produktionsort und der Ursprungsort können unterschiedlich sein.

Das kann Kunden im Supermarkt verwirren.

Freiwillige Zeichen wie das "Regional-Fenster" können helfen.

Wenn ein Land auf der Verpackung steht oder eine Flagge gezeigt wird, müssen die Hauptzutaten von dort kommen.

Es sei denn, der Hersteller sagt deutlich, dass die Zutaten woanders herkommen.

"Spitzen-Qualität" und "Vegan"

Wörter wie "hohe Qualität" oder "erstklassige Qualität" sind meistens nicht geschützt.

Armin Valet sagt: Das ist im Grunde reine Werbung.

Es gibt eine Ausnahme: Bei Wurst legt man die Bedeutung von "Spitzen-Qualität" fest.

Das steht in den Leitsätzen.

Diese beschreiben, was die Menschen allgemein unter dem Begriff verstehen.

Hier kann man wirklich mit besserer Fleisch-Qualität rechnen.

Diese Leitsätze gibt es auch für "vegetarisch" oder "vegan".

Die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission legt sie fest.

Auch Armin Valet ist in dieser Kommission.

Die Leitsätze sind nicht gesetzlich bindend.

Aber Gerichte nehmen sie sehr ernst.

Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Was bedeuten Lebensmittelkennzeichnungen?" und ist von Josua Schwarz.