Fuchsbandwurm: Gefahr für die Leber

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Fuchsbandwurm: Gefahr für die Leber

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Ein Schild hängt an einem Baum im Wald und warnt vor dem Fuchsbandwurm.

Quelle: Imago / blickwinkel

Eine Krankheit durch den Fuchs-Bandwurm ist selten, aber die Fälle nehmen zu.

Der Fuchs-Bandwurm ist ein Parasit.

Er kann Organe schädigen, oft unbemerkt über sehr, sehr viele Jahre.

Was ist der Fuchs-Bandwurm?

Der Fuchs-Bandwurm ist vier Millimeter lang und lebt im Darm von Füchsen.

Füchse scheiden für Menschen nicht sichtbare, sehr kleine Wurm-Eier aus.

Für den Menschen ist der Fuchs-Bandwurm ein Fehl-Wirt.

Die Larven entwickeln sich im Menschen nicht zu einem Bandwurm.

Wie man sich ansteckt

Man steckt sich an, indem man die Eier über den Mund aufnimmt.

Zum Beispiel, indem man etwas mit Wurmeiern isst.

Oder wenn man Erde mit Wurmeiern an den Händen hat.

Sebastian Knitter von der Charité Berlin sagt: Auch Haus-Tiere können Eier im Fell haben und so übertragen.

Die Eier gelangen in den Körper.

Dann beginnt ein langsamer Kranheits-Prozess.

Was im Körper passiert

Aus den Eiern entwickeln sich im Darm Larven.

Die Larven wandern in die Leber und bilden Bläschen, die die Leber zerstören.

Das passiert über viele Jahre.

Deshalb merkt man oft lange nichts.

Schwierige Diagnose

Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtsverlust und Bauchschmerzen sind typisch, aber unspezifisch.

Später kann die Haut gelb werden, was auf Leber-Schäden hinweist.

Ärzte nutzen Bilder vom Körper und Blut-Tests zur Diagnose.

Eine Studie zeigte, dass 26 von 80 Patienten zuerst eine falsche Diagnose erhielten.

Mehr Infektionen als bekannt

Das Robert Koch-Institut meldet wenige Fälle.

Sebastian Knitter meint aber, dass es viel mehr unerkannte Fälle gibt.

Die Fall-Zahlen haben sich in 20 Jahren fast verfünffacht, da Ärzte die Krankheit besser erkennen können.

Auch kommen Füchse näher in den Lebens-Raum von Menschen, was das Risiko für eine Ansteckung erhöht.

Oft lebenslange Behandlung

Ärzte behandeln die Krankheit, indem sie operieren oder Medikamente mit dem Wirkstoff Albendazol geben.

Albendazol tötet die Larven nicht, bremst aber ihr Wachstum.

Die Krankheit ist meist nicht heilbar.

Man muss lebenslang Medikamente einnehmen.

Es ist wichtig, die Krankheit früh zu erkennen.

Dann können Ärzte sie besser behandeln, sagt Sebastian Knitter.

Eine Operation ist die beste Behandlung.

Dabei entfernen Ärzte befallenes Gewebe.

Bei großen Leber-Schäden ist das oft nicht mehr möglich.

So schützt man sich

Hygiene ist wichtig:

  • Hände nach Garten-Arbeit oder Erd-Kontakt gründlich waschen.
  • Bodennahe Früchte, Pilze und Gemüse gründlich waschen.
  • Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden, wenn sie draußen sind.

Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Infektion mit Fuchsbandwurm kann tödlich sein" und ist von Thomas Förster.