So helfen Sie Wildbienen im Garten
Quelle: Zoonar
Wild-Bienen sind sehr wichtig für unsere Natur.
Aber es gibt immer weniger Wild-Bienen.
Sie helfen zum Beispiel, dass Pflanzen Früchte tragen.
Sie fressen auch Schädlinge.
Sie können Wild-Bienen in Ihrem Garten schützen.
Ein Bienen-Hotel allein reicht aber nicht aus.
Viele verschiedene Wild-Bienen
In Deutschland gibt es mindestens 550 verschiedene Arten von Wild-Bienen.
Viele leben nur in bestimmten Gebieten.
Wild-Bienen leben auf viele verschiedene Arten.
Deshalb hilft ein Bienen-Hotel nicht allen Wild-Bienen.
Manche Wild-Bienen brauchen andere Orte zum Leben.
Ihr Garten sollte viele verschiedene Dinge haben.
Zum Beispiel:
- altes Holz
- Stein-Mauern
- Sand-Flächen
- Blumen-Beete
So können viele verschiedene Wild-Bienen in Ihrem Garten leben.
Wild-Bienen sind das ganze Jahr unterwegs
Wild-Bienen gibt es, wenn es keinen Frost gibt.
Manche fliegen nur im Frühling.
Andere fliegen nur im Sommer.
Wieder andere fliegen nur im Spät-Sommer.
Nur wenige Bienen fliegen den ganzen Sommer.
Dazu gehören Honig-Bienen.
Viele Blumen und keine Gift-Stoffe
Im Garten sollten immer Blumen blühen.
Das ist wichtig, damit die Bienen genug Futter finden.
Von Frühling bis Herbst sollten verschiedene Blumen blühen.
Die Blumen sollten offene Blüten haben.
So kommen die Bienen leicht an Pollen und Nektar.
Benutzen Sie keine Gift-Stoffe gegen Schädlinge.
Nützliche Tiere wie Marien-Käfer oder Flor-Fliegen fressen Schädlinge.
Lassen Sie die Natur machen.
Das hilft, die Arten zu schützen.
Warum Bienen wichtig sind
Honig-Bienen sind sehr wichtig.
Ohne sie gäbe es zum Beispiel kein Obst.
Hummeln bestäuben Obst-Blüten.
Sie bestäuben auch Tomaten und andere Blumen.
Hummeln sind die einzigen Wildbienen, die in Löwen-Mäulchen oder Finger-Hut kriechen können.
Wespen sind oft unbeliebt.
Aber sie sind sehr nützlich.
Sie füttern ihre Jungen nur mit Blatt-Läusen oder Raupen.
Nur im Spät-Sommer können sie lästig werden.
Hornissen sind friedlich.
Sie fressen Wespen.
So halten sie die Anzahl der Wespen klein.
Bei allen diesen Tieren, außer Honig-Bienen, stirbt der Staat im Herbst.
Nur die befruchtete Königin überlebt den Winter.
So leben Wild-Bienen
Manche Wild-Bienen leben in Staaten.
Das sind zum Beispiel:
- Honig-Bienen
- Hummeln
- Wespen
- Hornissen
Sie leben im Boden oder in Höhlen.
Es gibt eine Königin und viele Arbeiter.
Im Winter überleben nur wenige junge Königinnen.
Die Arbeiter sterben im Herbst.
Andere Wild-Bienen leben allein.
Das sind solitäre Arten.
Hier versorgt die Königin ihre Jungen allein.
Sie legen ihre Eier an verschiedenen Orten ab.
Manche legen Eier in Löcher in Holz oder in hohle Halme.
Diese Löcher mauern sie dann zu.
Das kennt man von Insekten-Hotels.
Andere Wild-Bienen mögen:
- Lehm-Wände
- Stein-Ritzen
- Sand
Solitäre Arten haben weniger Nachkommen.
Aber alle weiblichen Nachkommen sind Königinnen.
Wild-Bienen fressen Schädlinge
Manche solitären Wespenarten sammeln Pollen für ihre Jungen.
Sie legen ein Ei in den Pollen.
Diese Wespen sind wichtige Bestäuber.
Andere solitäre Wespen fressen Schädlinge.
Sie tragen Raupen in ihre Nester.
Sie betäuben die Raupen mit einem Stich.
Dann legen sie ein Ei hinein.
In beiden Fällen mauern sie die Löcher mit Lehm zu.
Einige Wild-Bienen leben als Parasiten.
Sie legen ihre Eier in die Nester anderer Wild-Bienen.
Sie töten die Larve oder saugen sie aus, wenn sie erwachsen ist.
Schlupf-Wespen legen Eier in Raupen.
Dann schlüpfen viele Schlupf-Wespen statt Schmetterlinge.
Man kann dieses Verhalten manchmal an Bienen-Hotels beobachten.