Asiatische Hornissen breiten sich aus
Quelle: dpa
Asiatische Hornissen sind Insekten, die nicht aus Deutschland kommen.
Sie sind gefährlich für:
- Natur
- Landwirtschaft
- Menschen
Viele Asiatische Hornissen in Deutschland
Bis Ende Mai sahen wir in Nordrhein-Westfalen über 3.000 Asiatische Hornissen.
Das ist ein Rekord für diese Jahreszeit.
Im Jahr 2025 wurden sie insgesamt über 7.000 Mal gefunden.
Birgit Kaiser de Garcia vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen ist besorgt.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?
Asiatische Hornissen fressen Honig-Bienen und Wild-Bienen.
Eine Gruppe kann bis zu 1.500 Bienen am Tag fressen.
Birgit Kaiser de Garcia sagt: "Hornissen warten in der Nähe von Bienen-Stöcken. Sie fangen die Bienen in der Luft."
Sie sind in größeren Gruppen unterwegs als heimische Hornissen.
Das macht Imkern und Obst-Bauern Sorgen.
Der Naturschutz-Bund (NABU) Deutschland, ein eingetragener Verein, befürchtet Probleme für die Landwirtschaft.
Die Nester der Asiatischen Hornisse sind sehr groß.
Sie können bis zu 2.000 fliegende Tiere haben, die Nester heimicsher Arten nur bis zu 700.
So erkennen Sie die Asiatische Hornisse
Asiatische Hornissen sind kleiner als europäische Hornissen.
Ihr Körper ist dunkler, der Kopf schwarz und die Füße gelb.
Die ersten Nester finden sich oft in Schuppen oder Rollladen-Kästen.
Später im Sommer bauen sie größere Nester hoch in Bäumen.
Deshalb sind sie schwer zu finden.
Wenn man Nester nicht entfernt, entstehen im nächsten Jahr viele neue Nester in der Nähe.
Was tun, wenn man eine Asiatische Hornisse entdeckt?
Der NABU warnt davor, sich den Nestern zu nähern.
Die Hornissen verteidigen ihre Nester aggressiv.
Ein Stich ist für die meisten Menschen wie ein heimischer Hornissenstich.
Allergiker können stark reagieren.
Stephan Härtel vom NABU Berlin empfiehlt: "Melden Sie den Fund einer Asiatischen Hornisse beim NABU oder bei den Behörden der Bundes-Länder."
Man muss es aber nicht mehr melden.
In Nordrhein-Westfalen können Privatpersonen Funde mit Fotos melden.
Man kann das Nest leichter finden, wenn am angibt, in welche Richtung sie fliegen.
Birgit Kaiser de Garcia sagt: "Sie dürfen die Nester auf keinen Fall selbst entfernen."
Man soll Abstand halten und Fachleute das Nest entfernen lassen.
Seit 2025 gilt die Asiatische Hornisse als "etablierte Art".
Das bedeutet, sie hat sich stark ausgebreitet.
Birgit Kaiser de Garcia sagt: "Es ist nicht mehr so, dass Behörden Nester von Asiatischen Hornissen entfernen müssen."
Grundstücks-Besitzer müssen es selbst bezahlen, wenn man sie entfernt.
Anfang Mai hat das Land Nordrhein-Westfalen ein Förder-Programm ins Leben gerufen.
Es bezuschusst mit bis zu 300 Euro pro Nest, wenn Fachleute Nester entfernen.
Andere invasive Insekten in Deutschland
Andere invasive Insekten sind zum Beispiel:
- Buchsbaum-Zünsler
- Tiger-Mücken
- Japan-Käfer
Japan-Käfer kommen aus Asien.
Ihre Larven fressen Wurzeln, die erwachsenen Käfer Blätter, Blüten und Früchte.
Man erkennt sie an:
- fünf kleinen, weißen Haarbüscheln an jeder Seite
- zwei am Ende des Hinterleibs
Buchsbaum-Zünsler sind seit 15 Jahren in Deutschland.
Sie fressen Buchsbäume kahl.
Ihre Nester verstecken sie gut in den Büschen.
Die Kirsch-Essig-Fliege kommt auch aus Asien.
Sie bedroht den Obst- und Weinanbau.
Sie vermehrt sich sehr schnell.
Man soll Früchte frühzeitig pflücken und kühl lagern.
Asiatische Tiger-Mücken können Krankheiten wie Gelb-Fieber und Dengue-Fieber übertragen.
Sie sind tagsüber aktiv, meist morgens und abends.
Sie stechen:
- Menschen
- Säugetiere
- Vögel
Invasive Arten können heimische Arten verdrängen und große wirtschaftliche Schäden verursachen.
Experten sagen: Klima-Wandel und Globalisierung sind Gründe dafür, dass sie sich ausbreiten.
Invasive Arten verbreiten sich durch:
- weltweiten Pflanzen-Handel
- Transport
- Reisen
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Asiatische Hornisse auf dem Vormarsch: Wie Sie Funde melden" und ist von Cornelia Petereit.