Neue Hörspielbox stark nachgefragt:Toniebox: Hersteller dreht Umsatz auf laut
Sogenannte Tonies - Figuren, die man auf eine würfelförmige Box setzt, um Hörspiele abzuspielen - haben viele Kinderzimmer erobert. Beim Unternehmen sorgt das für starke Zahlen.
Große Nachfrage nach Kinder-Hörboxen: Mit der neuen Hörspielbox steigerte Spielzeughersteller Tonies seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 um 29 Prozent. Wo und wie das Geschäft zulegt.
13.05.2026 | 0:36 minTonies hat seinen Umsatz im ersten Quartal dank einer starken Nachfrage nach seiner neuen Hörspielbox deutlich gesteigert. Die Erlöse kletterten um 29 Prozent auf 125,6 Millionen Euro, wie der Anbieter von Hörspielboxen für Kinder mitteilte.
"Toniebox 2" sorgt für Wachstum
Treiber des Wachstums waren neben dem frühen Osterfest vor allem die Verkäufe der "Toniebox 2", die um 54 Prozent auf 25,4 Millionen Euro in die Höhe schnellten. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz wuchs der Umsatz um 28 Prozent, während das Geschäft in Nordamerika um 20 Prozent zulegte.
Mit der "Toniebox 2", die im Sommer 2025 vorgestellt wurde, können Kinder auch Spiele spielen. Sie ist eine erweiterte Version der kleinen Lautsprecherbox, bei der Figuren, sogenannte Tonies, auf eine würfelförmige Box gesetzt werden, um Inhalte wie Hörspiele und Musik abzuspielen oder etwas Eigenes aufzunehmen. Sie wird seit 2016 verkauft.
Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg standen viele Neuheiten im Vordergrund: Besonders Technologien mit KI sind der neue Trend. Das stößt aber nicht bei allen auf Begeisterung.
27.01.2026 | 2:01 minIdee für Toniebox stammt von Start-up aus Düsseldorf
Figuren gibt es von vielen bekannten Serien wie Benjamin Blümchen, Asterix, Dschungelbuch, Paw Patrol, Pippi Langstrumpf, Yakari und Biene Maja. Die Idee für den Lautsprecher stammt von einem Start-up aus Düsseldorf.
"Die Nachfrage ist stark und flächendeckend: Alle Märkte tragen zum Umsatzwachstum bei", sagte Finanzvorstand Hansjörg Müller. Das in Luxemburg ansässige Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026, wonach der Umsatz währungsbereinigt um mehr als 20 Prozent auf über 760 Millionen wachsen soll. Die bereinigte operative Rendite (Ebitda-Marge) soll zwischen neun und elf Prozent liegen.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz um 31 Prozent auf 630 Millionen Euro nach oben geschnellt.
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