ChatGPT-Firma: OpenAI verschiebt Börsengang - wegen Sicherheit

Künstliche Intelligenz:OpenAI verschiebt Börsengang - wegen Sicherheitsbedenken

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Der mit Spannung erwartete Börsengang des ChatGPT-Entwicklers wird in diesem Jahr nicht mehr stattfinden - Firmenchef Sam Altman verweist auf Sicherheitsbedenken in der Branche.

OpenAI says AI agent exploits vulnerabilities in security test

ChatGPT löste vor einigen Jahren den Hype um Künstliche Intelligenz aus.

Quelle: epa

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman nicht mehr im Jahr 2026 an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz (KI) wäre dies ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Magazins "Fortune".

Das Unternehmen verspüre in dieser Hinsicht keinen Druck. Auf die Frage, ob ein Börsengang damit zugunsten von 2027 vom Tisch sei, sagte Altman, es werde nicht 2026 sein. Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten.

Ein Symbolbild zeigt die von der US-amerikanischen KI-Forschungsorganisation OpenAI entwickelte Anwendung ChatGPT auf dem Bildschirm eines Smartphones.

Jacob Coxon, Forscher der US-Firma Anthropic, warnt auf der Plattform X vor der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz. Laut ihm würden Unternehmen unverantwortlich handeln.

09.09.2026 | 0:38 min

KI: Vereinbarung zur Abwehr von KI-Risiken?

Die "New York Times" hatte bereits im Juni berichtet, OpenAI erwäge, einen möglichen Börsengang mit einer Bewertung von einer Billion Dollar auf 2027 zu verschieben.

Dem Bericht zufolge deutete Altman zudem an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, die Entwicklung zu verlangsamen und gemeinsam an der Abwehr von Risiken zu arbeiten.

Ein Symbolbild zeigt die von der US-amerikanischen KI-Forschungsorganisation OpenAI entwickelte Anwendung ChatGPT auf dem Bildschirm eines Smartphones.

Die EU-Kommission stuft ChatGPT künftig als "sehr große Suchmaschine " ein. Damit gelten für den KI-Chatbot von OpenAI die "strengsten Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste".

31.08.2026 | 0:46 min

Anthropic-Chef fordert bedachtere Entwicklung von KI

Zuvor hatte bereits der Chef des OpenAI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert. Das Tempo, mit dem die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessert würden, müsse gedrosselt werden. Altman stimmte dem auf X zu und erklärte, dies sei in den vergangenen Wochen ein Hauptthema bei OpenAI gewesen.

Altman auf X

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Bei Anthropic haben Sicherheitsbedenken die Börsenpläne aber noch nicht gebremst. Insidern zufolge will das Unternehmen frühestens Mitte Oktober mit der Vermarktung seines Börsengangs beginnen und diesen noch vor den US-Kongresswahlen im November abschließen.

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Quelle: Reuters, dpa
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, etwa ZDFheute Xpress am 11.09.2026 um 09:30 Uhr, WISO am 12.09.2026 um 17:33 Uhr und ZDFheute Xpress am 09.09.2026 um 13:00 Uhr.

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