Energiepreiskrise: EU will neue Instrumente zur Kostensenkung

Energiepreiskrise:Energiepreise: EU will neue Instrumente zur Kostensenkung

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Beim EU-Gipfel in Brüssel fordern die EU-Spitzen Maßnahmen, um die Energiepreiskrise zu bewältigen. Begrüßt wird bereits die Lockerung bei den Methan-Vorgaben der Kommission.

EU-Gipfel

Die EU-Spitzen begrüßen bereits geplante Initiativen wie zur freiwilligen Bündelung der Energienachfrage, um die Preise zu senken.

Quelle: ddp

Angesichts der Energiepreiskrise wollen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union neue Instrumente zur Senkung der Kosten. In einer gemeinsamen Erklärung im Rahmen eines Treffens in Brüssel bitten sie die Europäische Kommission, entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten und vorzulegen. Die derzeitige Lage erfordere dringend eine koordinierte europäische Reaktion mit gezielten und befristeten Maßnahmen.

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Vorstoß zur Lockerung von bestimmten Klimaschutzregeln

Wie die Vorschläge im Einzelnen aussehen sollen, blieb zunächst offen. Begrüßt werden der bereits von der Kommission getätigte Vorstoß zur Lockerung von bestimmten Klimaschutzregeln für das Treibhausgas Methan sowie geplante Initiativen wie zur freiwilligen Bündelung der Energienachfrage, um die Preise zu senken.

Der Emissionshandel soll nach dem Willen der EU-Spitzen zudem verlässlicher und berechenbarer werden. Um starke Preisschwankungen zu vermeiden, fordern die Staats- und Regierungschefs außerdem, das laufende Gesetzgebungsverfahren zur sogenannten Marktstabilitätsreserve schneller voranzutreiben - ein Mechanismus, der den Handel mit Klimazertifikaten stabilisieren soll. Solche müssen bestimmte energieintensive Unternehmen erwerben, damit sollen Emissionen reduziert werden.

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Quelle: dpa
Über den EU-Gipfel berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, darunter unter anderem heute journal update am 16.10.2026 ab 00:30 Uhr.

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