Waffenlieferung an die Ukraine :Darum hofft Kiew auf Tomahawks
Die Ukraine hofft auf weitreichende Marschflugkörper aus den USA, Russland droht mit Konsequenzen. ZDFheute live analysiert die Lage mit Militärexperte Nico Lange.
Frieden für die Ukraine innerhalb von 24 Stunden – das hatte US-Präsident Trump einst versprochen, davon übrig geblieben ist wenig. Auch jüngste Friedensbemühungen nach einem Treffen mit Russlands Präsident Putin in Anchorage scheinen mittlerweile verpufft. Donald Trump zeigte sich enttäuscht vom russischen Präsidenten und dieser verschärft nun wieder den Ton. Sollten die USA Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine liefern, sei das laut Putin eine "eine komplett neue Stufe der Eskalation". Erst gestern drohte der russische Vize-Außenminister Rjabkow mit "ernsten" Konsequenzen.
Anfang der Woche hatte Trump verkündet, eine "Art Entscheidung" zur möglichen Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern getroffen zu haben. Wie die laute, sagte er vor Reportern nicht, sondern nur, dass er wissen wolle, was die Ukraine damit machen will. Tomahawk-Marschflugkörper können eine Reichweite von bis zu 2.500 Kilometer haben und könnten daher auch die russische Hauptstadt Moskau erreichen. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte Trump darum gebeten, Tomahawks an europäische Länder zu verkaufen, die sie dann an die Ukraine weiterleiten würden.
Was würde die Lieferung von US-Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine ändern? Wie geschwächt ist die ukrainische Luftabwehr und wie geht es weiter mit Trumps Friedensbemühungen für das Land? Darüber spricht Christian Hoch um 20 Uhr bei ZDFheute live mit Militär- und Sicherheitsexperte Nico Lange. Aus der Ukraine berichtet ZDF-Reporter Dara Hassanzadeh.
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