Trump und Xi in Peking: Annäherung oder neue Rivalität?

Treffen in China:Trump und Xi: Annäherung oder Konfrontation?

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Das Seitenprofil von Trump und Xi. Sie stehen sich gegenüber. Xi lächelt leicht, Trump guckt eher ernst. Sie tragen beide einen blauen Anzug und schütteln sich die Hand.

Auch nach dem Treffen von Trump und Xi bleiben die Spannungen um Taiwan und der Machtkampf zwischen China und den USA. Droht eine neue Eskalation?

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich in Peking getroffen. Nach außen gaben sich beide demonstrativ freundlich: Xi sprach von Zusammenarbeit statt Konfrontation, Trump nannte Xi einen „großartigen Anführer“. Doch vor allem beim Thema Taiwan bleiben die Spannungen zwischen den Ländern groß. 

China lehnt US-Waffenlieferungen an die demokratisch regierte Insel strikt ab, betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und droht immer wieder damit die Insel zu erobern. Gleichzeitig ist Taiwan für die USA strategisch wichtig, gerade wegen seiner Schlüsselrolle bei Halbleitern, bzw. Computer-Chips.  

Ist das Treffen ein Zeichen der Annäherung oder diplomatische Inszenierung? Und wie groß ist die Gefahr einer Eskalation zwischen den beiden Supermächten? Darüber spricht Jessica Zahedi bei ZDFheute live mit der China-Korrespondentin Elisabeth Schmidt und dem China-Experten Prof. Sebastian Heilmann von der Uni Trier. 

... den Lehrstuhl für Politik und Wirtschaft Chinas an der Universität Trier inne und ist einer der international bekanntesten China-Experten aus Europa. Von 2013 bis August 2018 war Heilmann als Gründungsdirektor des Mercator Institute for China Studies (MERICS) tätig. Unter seiner Führung entwickelte sich MERICS zu einer der einflussreichsten europäischen Institutionen der Chinaforschung. Heilmanns Forschungs- und Vortragstätigkeit richtet sich insbesondere auf Chinas Wirtschaftspolitik und Innovationssystem.


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