PISA-Studie 2025: Deutschlands Schüler auf neuem Tiefpunkt

PISA-Studie:Deutschland rutscht weiter ab

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Schülerinnen und Schüler schreiben mit bunter Kreide "PISA" an eine Tafel

25 Jahre nach dem ersten PISA-Schock geht es für Deutschlands Schüler weiter bergab. Bildungsökonom Prof. Ludger Wößmann vom Ifo-Institut ordnet die neuen PISA-Ergebnisse im Interview ein.

25 Jahre nach der ersten PISA-Studie erzielen Deutschlands 15-Jährige in Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik so niedrige Ergebnisse wie noch nie seit Beginn der Erhebungen. Damit liegt Deutschland nur noch auf dem Durchschnittsniveau der OECD-Staaten - in den Naturwissenschaften erstmals seit 2006. Rund ein Fünftel der 15-Jährigen verfügt in keinem der drei Testbereiche über ausreichende Basiskompetenzen.

Besonders auffällig: Der Zusammenhang zwischen den Kompetenzen der Jugendlichen und dem sozioökonomischen Status ihrer Familien ist so stark wie nie zuvor: etwa dreimal so ausgeprägt wie in Kanada.

Was sind die Ursachen für den anhaltenden Abwärtstrend? Und welche Maßnahmen könnten das Blatt noch wenden? Darüber spricht Carsten Rüger mit Prof. Ludger Wößmann. Der Bildungsökonom forscht am Ifo-Institut München und beschäftigt sich seit Jahren mit den Ursachen und Folgen von Bildungsungleichheit in Deutschland.

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