Internetpropaganda im Iran-Krieg:KI-Propaganda mit Lego
Die in Iran ansässige Gruppe „Explosive Media“ erstellt KI-Videos, die US-Präsident Donald Trump als Lego-Männchen zeigen. Was dahintersteckt, analysiert ZDFheute live.
Die in Iran ansässige Gruppe „Explosive Media“ erstellt KI-Videos, die US-Präsident Donald Trump als Lego-Männchen zeigen. Offizielle iranische Kanäle und regimenahe Influencer teilen sie. Was dahintersteckt, analysiert ZDFheute live.
Die Clips verbreiten Narrative im Sinne der iranischen Führung – die USA und Israel werden als Kriegstreiber dargestellt. Gleichzeitig wird die vermeintliche Unbesiegbarkeit Irans im Krieg suggeriert. Auch innenpolitische Ereignisse in den USA werden aufgegriffen.
Das Regime in Teheran macht sich also westliche Symbolik und Ästhetik zunutze. Die KI-Videos erreichen weltweit Millionen Menschen – auch im Westen. Möglich ist das, weil „Explosive Media“ Zugang zum Internet hat. Das Regime in Teheran hat für fast alle Iranerinnen und Iraner das Internet mit Kriegsbeginn abgeschaltet. Ein Vertreter der Gruppe „Explosive Media“ sagte gegenüber der BBC, die iranische Staatsführung sei ein Kunde gewesen. Zuvor hatte die Gruppe Verbindungen zum Regime abgestritten.
Welche Strategie steckt hinter den KI-Videos? Und wie wichtig sind sie im Iran-Krieg? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit dem Politik- und Kommunikationswissenschaftler Marcus Bösch.
Mit Material von dpa