Ski Alpin: Zabystran gewinnt sensationell Super-G in Gröden

Odermatt im Super-G geschlagen:Tscheche Zabystran siegt sensationell in Gröden

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Sensation beim Super-G in Gröden: Der krasse Außenseiter Jan Zabystran schnappt Alpin-Dominator Marco Odermatt den Sieg weg. Es ist ein historischer Coup.

Jan Zabystran (Tschechien) reagiert.

Der Favorit Marco Odermatt ist als Führender längst im Ziel - dann kommt mit Startnummer 29 Jan Zabystřan und rast zum Sieg. Live-Kommentar von Fabian Meseberg und Marco Büchel.

19.12.2025 | 1:43 min

Der tschechische Ski-Rennfahrer Jan Zabystran hat Alpin-Dominator Marco Odermatt entzaubert und beim Super-G in Gröden für eine Sensation gesorgt. Der 27-Jährige feierte bei dem Rennen in Südtirol völlig unerwartet den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Der Schweizer Odermatt wurde Zweiter vor dem Italiener Giovanni Franzoni. 

Es ist unglaublich, ins Ziel zu kommen und das grüne Licht zu sehen.

Jan Zabystran

Erster Sieg für Tschechien bei den Männern

"Es fühlt sich so unwirklich an", sagte der Sensationssieger im ZDF. Zabsytrans Erfolg war der erste eines Rennläufers aus Tschechien, bisher hatten im Weltcup nur Frauen des Landes gewonnen. Eine Podestplatzierung tschechischer Männer war bislang nur Ondrej Bank gelungen, zuletzt 2015 in Kitzbühel.

Jan Zabystran

Völlig überraschend hat Außenseiter Jan Zabystřan dem Dominator Marco Odermatt in Gröden den nächsten Sieg weggeschnappt. Der Tscheche kann seinen Sieg selbst kaum glauben.

19.12.2025 | 2:36 min

Die Piste Saslong in Gröden ist so berühmt wie berüchtigt dafür, dass aufgrund der Sonneneinstrahlung Läufer mit hohen Startnummern bisweilen einen Vorteil haben: Zabystran, in 56 Weltcup-Rennen zuvor nur einmal unter den ersten zehn platziert, nutzte diese Besonderheit und die Gunst der Stunde mit Startnummer 29 perfekt aus.

Jan Zabystran (Tschechien) reagiert.

Der Super-G in Gröden relive. Kommentator: Fabian Meseberg. Co-Kommentator: Marco Büchel

19.12.2025 | 86:28 min

DSV-Starter fahren hinterher

Die Deutschen blieben wieder hinter den Erwartungen. Romed Baumann, Simon Jocher und Luis Vogt belegten die Plätze 17, 29 und 44. Maximilian Schwarz schied aus. Sieben Wochen vor der Eröffnung der Winterspiele in Italien hat noch kein deutscher Speed-Fahrer die nationale Olympia-Norm geknackt.

Quelle: dpa, SID, ZDF
Über dieses Thema berichtete ZDFsportstudio live "Wintersport am 19. Dezember" ab 11:15 Uhr.

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