Bundesliga:Hoffenheim zu stark für Heidenheim
von Simon Mertens
Der 1. FC Heidenheim muss die Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl begraben. Auch gegen die TSG Hoffenheim setzte es eine Heimniederlage. Die Gäste siegten 4:2.
Ohne den an einem Infekt erkrankten Chefcoach Christian Ilzer hat die TSG 1899 Hoffenheim den nächsten Schritt zur angestrebten Champions-League-Qualifikation geschafft. Mit Co-Trainer Moritz Volz an der Seitenlinie führte Doppeltorschütze Alexander Prass die TSG zum 4:2 (2:0) beim Tabellenletzten 1. FC Heidenheim.
Heidenheim kommt zu spät heran
Nach zuvor zwei sieglosen Partien traf der österreichische Mittelfeldspieler Prass in der umkämpften ersten Hälfte (26./45.+1 Minute) doppelt. Fisnik Asllani (49.) und Tim Lemperle (78.) legten in der unterhaltsamen zweiten Hälfte nach, in der der Königsklassen-Aspirant gegen das Schlusslicht Probleme hatte. Die Tore von Luca Kerber zum 1:3 und 2:4 waren aber für Heidenheim zu wenig (63./84.)
Die Aufstellungen:
1. FC Heidenheim: Ramaj - Traore (63. Busch), Mainka, Gimber, Behrens - Schöppner (73. Schimmer), Dorsch (63. Dinkci), Kerber - Siwsiwadse, Pieringer (46. S. Conteh), Honsak (46. C. Conteh).
Trainer: Frank Schmidt
TSG Hoffenheim: Baumann - Coufal, Kabak, Hajdari (77. Hranac), Bernardo - Avdullahu, Burger (65. Prömel), Kramaric (77. Lemperle) - Prass, Asllani (87. Damar), Touré (88. Gendrey).
Trainer: Moritz Volz
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)