Nach 0:4 beim BVB:Wolfsburg trennt sich von Trainer Hasenhüttl
Der VfL Wolfsburg und Trainer Ralph Hasenhüttl gehen ab sofort getrennte Wege. Der Klub reagiert damit auf die anhaltende sportliche Krise.
Wolfsburg Trainer Ralph Hasenhüttl während einem Spiel.
Quelle: ImagoDer VfL Wolfsburg hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Ralph Hasenhüttl getrennt. In den zwei verbleibenden Saisonspielen übernimmt U19-Trainer Daniel Bauer die Mannschaft. Nach der 0:4 -Niederlage bei Borussia Dortmund waren die "Wölfe" seit acht Spielen in der Bundesliga ohne Sieg geblieben.
"Die Ergebnisse und die Entwicklung in den letzten Monaten haben den Entschluss in uns reifen lassen, jetzt zu reagieren. Diese Entscheidung haben wir in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrats-Präsidium getroffen", sagte Geschäftsführer Peter Christiansen.
Wolfsburg Hasenhüttls dritte Bundesliga-Station
Das ambitionierte Team wird die Saison im Niemandsland der Tabelle beenden, in den vergangenen Wochen war immer wieder über eine Trennung von Hasenhüttl spekuliert worden. Der Vertrag des Österreichers läuft noch bis 2026.
- VfL Bochum: Dieter Hecking für Peter Zeidler (Oktober 2024)
- TSG Hoffenheim: Christian Ilzer für Pellegrino Matarazzo (November 2024)
- Union Berlin: Steffen Baumgart für Bo Svensson (Dezember 2024)
- Borussia Dortmund: Niko Kovac für Nuri Sahin (Februar 2025)
- RB Leipzig: Zsolt Löw (bis Saisonende) für Marco Rose (März 2025)
- VfL Wolfsburg: Daniel Bauer (Interimstrainer) für Ralph Hasenhüttl (Mai 2025)
Hasenhüttl, der in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2026 besitzt, hatte die Mannschaft erst im März des Vorjahres von Niko Kovac übernommen und den Klassenerhalt gefeiert.
Es ist ihm gelungen, die Mannschaft zu stabilisieren und in sichere Fahrwasser zu führen. Dafür bedanken wir uns bei ihm.
Wolfsburgs Geschäftsführer Peter Christiansen
Wolfsburg war für den 57 Jahre alten Hasenhüttl nach dem FC Ingolstadt und RB Leipzig die dritte Trainerstation in der Bundesliga. Vor seinem Engagement in Wolfsburg stand Hasenhüttl beim FC Southampton unter Vertrag (Dezember 2018 bis November 2022).
1. FC Köln
René Wagner (geb. am 17.07.1988) hat als bisheriger Co-Trainer am 22. März 2026 die Nachfolge vom entlassenen Trainer Lukas Kwasniok übernommen.
Quelle: ImagoTrainer zuletzt regelmäßig Thema
Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Christiansen hatten jüngst immer wieder zur Zukunft des Trainers Stellung beziehen müssen. Der Däne und auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz vermieden ein öffentliches Bekenntnis, schienen bis dato jedoch, zumindest die Spielzeit in der alten Konstellation zuende bringen zu wollen.
Hasenhüttl selbst wiegelte stets ab. "Es geht nicht um die Personalie Ralph Hasenhüttl, wir brauchen Siege, und die haben wir momentan nicht", sagte der 57-Jährige erst am Samstag nach dem Dortmund-Spiel.
Die zweite Halbzeit beim 4:0 gegen den VfL Wolfsburg hat es BVB-Trainer Niko Kovac angetan. Weniger die erste, da sei er "wieder nicht voll zufrieden" gewesen.
03.05.2025 | 3:20 minNachfolger-Suche hat begonnen
Für Christiansen hat die Nachfolger-Suche längst begonnen. Laut der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung gelten Jacob Neestrup vom FC Kopenhagen und Alexander Blessin vom FC St. Paul als Kandidaten. Christiansen war zu laufenden Saison neu gekommen, um den Klub nach drei Saisons ohne Europapokal-Qualifikation wieder zum Erfolg zu führen.
Zu jenem Zeitpunkt war Hasenhüttl aber bereits im Amt gewesen. Nun hat Christiansen die Gelegenheit, seinen ganz eigenen Wunschtrainer zu installieren. Der Schuss sollte dann aber auch sitzen.
Sport:Bundesliga - 2024/25
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