Das sind die 33 Empfehlungen der Rentenkommission

Die Rentenkommission hat Reformvorschläge erarbeitet - sie liegen dem ZDF vor. Was steht drin, was sind die wichtigsten Punkte? Ein Überblick.
Reformpaket geplant: Was sich bei der Rente ändert - alle News und Analysen im Liveblog.

Die Rentenkommission hat Reformvorschläge erarbeitet - sie liegen dem ZDF vor. Was steht drin, was sind die wichtigsten Punkte? Ein Überblick.
Man "müsse anerkennen", dass es Einigung gibt, so Grünen-Vorsitzender Felix Banaszak, der Minijobs als Altersarmutfalle sieht und deren Abschaffung befürwortet. Jedoch trage das Gesamtkonzept nicht zur "Altersarmutsprävention" bei.
Minijob-Abschaffung könne "Schwarzarbeit" fördern, kritisiert AfD-Fraktionsvorsitzender Tino Chrupalla. Sein Vorschlag zur Rentenfinanzierung: Einsparungen bei Ukrainehilfen, EU-Gelder oder Klimatransformationsfonds.
Gewerkschaften und Arbeitgeber können den Vorschlägen der Rentenkommission Positives abgewinnen, sehen wesentliche Punkte aber auch kritisch. DGB-Chefin Yasmin Fahimi begrüßte in einem ZDFspezial das Bekenntnis der Kommission, dass es eine lebensstandardsichernde Rente für alle geben müsse. Damit sei auch klar, dass es etwas steigender Beiträge und mehr Erwerbstätigen bedürfe, die in die Rentenkassen einzahlen. Es gebe in dem Vorschlagspaket "ein paar richtige Tendenzen", aber auch Unschärfen und Ungerechtigkeiten, urteilte Fahimi. Licht und Schatten sieht auch der Arbeitgeberverband BDA in den Kommissionsideen. BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter hob in der ZDF-Sendung hervor, es zeuge von "politischem Mut", dass sich die Bundesregierung uneingeschränkt hinter die Vorschläge stelle. "Das ist schon sehr was Anständiges, was die Politik da will", räumte Kampeter ein. Das bedeute nicht, dass die Wirtschaft "alles super" daran finde.
Grundsätzlich schlägt die Kommission vor, dass insgesamt mehr Menschen ins System einzahlen sollen. Das betrifft künftig auch Selbstständige.
Prof. Jörg Rocholl (Mitglied der Rentenkommission und Präsident ESMT European School of Management and Technology) erklärt die Ergebnisse der Rentenkommission.
Steffen Kampeter, Geschäftsführer des BDA, lobt den Reformwillen der Regierung. Er kritisiert aber etwa eine „Zwangsverpflichtung“, künftig 2 Prozent mehr in eine kapitalgedeckte Zusatzrente zu investieren.
Mit Blick auf die sogenannte Rente ab 63 müsse man sich ehrlich machen, sagt Florian Neuhann. Studien zeigten, dass vor allem Gutverdiener davon profitierten, statt Menschen, die lange körperliche gearbeitet hätten.
Auf die Rente mit 63 zu verzichten, sei für die SPD nicht einfach, aber die Kommission habe gute Vorschläge für die nächsten Generationen gemacht, so Bundesarbeitsministerin Bas.
Das angekündigte Aus für die „Rente ab 63“ hält DGB-Chefin Fahimi für ungerecht. Es treffe Menschen, die deutlich länger in die Rentenkasse eingezahlt hätten. Sie befürwortet, dass künftig mehr Menschen einzahlen sollen.
Auch die junge Generation sorgt sich um die Rente. Um für die Zukunft vorzusorgen, investieren einige junge Arbeitnehmer bereits zusätzlich in Aktien.
Die Bundesregierung möchte das Reformpaket noch vor der Sommerpause beschließen. ZDF-Korrespondent Wulf Schmiese erläutert, wie mit den Vorschlägen dann weiter verfahren wird.

Mit 33 Reformvorschlägen soll die gesetzliche Rente reformiert werden. Warum das notwendig ist - ein Überblick in Grafiken.
Einige der Kommissionsvorschläge zur Rentenreform betreffen vor allem jüngere Menschen. Viele junge Arbeitnehmer sind sich jetzt bereits sicher, dass die Rente allein nicht zum Leben reichen wird.
Nach der Vorstellung des neuen Rentenpakets hat Bundeskanzler Merz angekündigt, dieses vollständig umsetzen zu wollen. ZDF-Korrespondent Wulf Schmiese berichtet über das weitere Vorgehen.
Die Bundesregierung will alle Vorschläge der Rentenkommission umsetzen. Noch vor der Sommerpause soll das Paket vom Bundestag beschlossen werden.
AfD-Chefin Alice Weidel sieht in den Vorschlägen der Rentenkommission "Zumutungen", lobte aber auch positive Ansätze. So fordere die AfD bereits seit Jahren das von dem Gremium vorgeschlagene Rentenniveau von 70 Prozent, sagte Weidel vor einer Fraktionssitzung in Berlin. Offensichtlich sei dieses Ziel also richtig und auch umsetzbar.
Das neue Rentenpaket betrifft Industrie und Beschäftigte gleichermaßen. Wie die Menschen darauf blicken, zeigen Stimmen aus Baden-Württemberg.
Die Rentenkommission hat ein Reformpaket mit 33 Punkten vorgelegt. Vor allem junge Menschen werden die Folgen spüren, da sie erst später in Rente gehen können. Kanzler Merz drängt auf eine zügige Umsetzung.
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