Hohe Spritpreise: Merz kündigt Entlastungen an

"Wir müssen handeln":Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an

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Bundeskanzler Friedrich Merz will die Bürger angesichts der hohen Spritpreise entlasten. "Wir müssen handeln", sagte er beim Unternehmertag des Handelsverbands in Berlin.

Bundeskanzler Friedrich Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz

Quelle: Imago

Wegen es Iran-Kriegs steigt der Benzinpreis rasant. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nun Entlastungen angekündigt. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin, er sei der Meinung, "dass wir handeln müssen".

Merz: Es wird "sehr bald" Vorschlag geben

Das "genaue Instrumentarium" stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler weiter. "Wir stehen dazu deshalb in engem Austausch in der Bundesregierung und mit den Ländern." Es werde "sehr bald" einen Vorschlag geben.

Mit Blick auf Vorwürfe, dass die Mineralölkonzerne auf Kosten der Verbraucher von der Krise profitieren würden, verwies Merz auf das Bundeskartellamt. Die Behörde sei bereits "mit einer entsprechenden Missbrauchsaufsicht ausgestattet", um auf "Preistreiberei" zu reagieren. "Aber wir spüren auch - jedenfalls aus dem Blickwinkel der Verbraucherinnen und Verbrauchern -, dass das nicht reicht."

Am Montag erreichte der Preis für Super E10 ein weiteres Allzeithoch. Der Liter kostete im Tagesmittel laut ZDFheute-Auswertung 2,32 Euro. Das waren zwei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für Diesel lag wie am Sonntag bei 2,44 Euro - und damit nur noch minimal unter dem Rekord aus dem April. Damals kostete ein Liter Diesel 2,46 Euro im Tagesmittel.

Ein Grund für die steigenden Preise sind der hohe Preis für Rohöl sowie beschädigte Raffinerien in Kriegsgebieten.

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