Trump nominiert Ex-General:Keith Kellogg wird US-Ukraine-Sondergesandter
Donald Trump nominiert Ex-General Keith Kellogg als Sonderbeauftragen für Ukraine und Russland. Kellogg hat bereits einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt.
Ex-General Keith Kellogg wird in Trumps Team Sonderbeauftragter für Ukraine und Russland.
Quelle: ImagoDer designierte US-Präsident Donald Trump hat den pensionierten General Keith Kellogg zum neuen Sondergesandten für die Ukraine gemacht. Der 80-Jährige habe eine herausragende Karriere im Militär und in der Wirtschaft hinter sich "und war in meiner ersten Amtszeit in hochsensiblen Funktionen im Bereich der nationalen Sicherheit tätig", erklärte Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social.
Kellogg habe Trump bereits einen Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Kellogg war während Trumps Amtszeit von 2017 bis Anfang 2021 Stabschef des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus und Sicherheitsberater des damaligen Vizepräsidenten Mike Pence.
Es seien vor allem "starke Persönlichkeiten", "etliche Milliardäre" und es sei wahrscheinlich, dass sie nicht immer "einer Meinung sein werden", so Heike Slansky, ZDF-Korrespondentin in Washington, zu den Personalien des Trump-Kabinetts.
25.11.2024 | 3:08 minPlan soll Ukraine an den Verhandlungstisch zwingen
Der Plan von Kellogg sieht demnach vor, die Frontlinien an ihren aktuellen Positionen einzufrieren und die Regierungen in Kiew und Moskau an den Verhandlungstisch zu zwingen. Derzeit gibt es keinen US-Sondergesandten für den Konflikt.
Donald Trump und die milliardenschwere Tech-Elite aus dem Silicon Valley planen einen radikalen Umbau Amerikas. Macht und Populismus rütteln an den Grundfesten der Demokratie.
21.11.2024 | 15:51 minKellogg entwarf seinen Plan für die Ukraine zusammen mit Fred Fleitz, der ebenfalls als Stabschef des Nationalen Sicherheitsrats unter Trump tätig war. Nach ihren Vorschlägen würden die USA der Ukraine nur weitere Waffen liefern, wenn sie in Friedensgespräche eintritt.
Gleichzeitig würden die USA Russland warnen, dass jede Weigerung zu verhandeln zu einer verstärkten Unterstützung der Ukraine führen würde. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine wäre vorerst vom Tisch.
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