Zwei Regionalzüge kollidiert:Ein Toter und Verletze bei Zugunglück nördlich von London
Nördlich von London sind zwei Regionalzüge kollidiert. Das gab die Polizei der englischen Grafschaft Bedfordshire am Abend bekannt. Dabei gab es einen Toten und mehrere Verletzte
Nördlich von London ist ein Zug auf einen zweiten aufgefahren. Ein Lokführer kam dabei uns Leben, mehr als 80 Passagiere wurden verletzt.
20.06.2026 | 0:27 minIm Norden Londons sind zwei Regionalzüge kollidiert. Dabei kam ein Mensch ums Leben, zudem gab es mehrere Verletzte, wie der britische Gesundheitsminister James Murray am Freitag mitteilte. Südlich der Stadt Bedford habe es einen "Zwischenfall gegeben" berichtet die Bedfordshire Police laut BBC. Alle Züge in die Region seien gestoppt worden, hieß es.
Das Unglück ereignete sich auf einer Bahnstrecke rund 100 Kilometer nördlich der britischen Hauptstadt. Nach Angaben der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Die örtlichen Rettungskräfte seien im Einsatz. Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt.
Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben verloren hat, und bei den Schwerverletzten.
Premierminister Keir Starmer
Plötzlicher Aufprall der Züge
Ein Augenzeuge, der als Arzt an Bord eines der Züge war, beschrieb im Onlinedienst Bluesky einen plötzlichen Aufprall. Ein Waggon sei entgleist. Dem Sender Sky News zufolge berichtete der Mann zudem von schwer verletzten Passagieren, die teils Knochenbrüche erlitten hätten. Ein von einem Fahrgast in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigte die ineinander verkeilten Züge.
Der Bahnbetreiber East Midlands Railway stellte den Zugverkehr von und nach London für den Rest des Tages ein, alle Strecken zwischen Bedford und Luton wurden gesperrt. Auf Bildern in britischen Medien waren beschädigte Züge zu sehen, die aufeinander aufgefahren zu sein schienen.
"Überall Rauch" und viele verletzte Menschen
In sozialen Medien kursierten Berichte, wonach es sich nicht um einen Frontalzusammenstoß handelte. Zudem gab es veröffentlichte Fotos, die Menschen mit Verbänden um den Kopf zeigten. Außerdem waren zwei beschädigte Züge zu sehen, die noch auf den Gleisen standen.
Ich hatte das Gefühl, als wäre ich in einer Bombenexplosion gewesen.
Peter Knapp, Augenzeuge
Das sagte Knapp, der sich im vorderen Wagen eines der an der Kollision beteiligten Züge befand, der BBC. Er habe blutüberströmte Gesichter, Menschen mit offenbar gebrochenen Beinen und "überall Rauch" gesehen.
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