Foto zeigt Evakuierte in Bordeaux
Auch in Frankreich wurden zahlreiche Menschen wegen der Waldbrände evakuiert. Das Paar auf dem Foto hat in den Messehallen in Bordeaux Unterschlupf gefunden.

Quelle: AFP/Alain Jocard
Die verheerenden Waldbrände in Frankreich und Spanien breiten sich weiter aus. Frankreich setzt nun ein Militärtransportflugzeug gegen die Flammen ein. Alle Entwicklungen im Blog.
Auch in Frankreich wurden zahlreiche Menschen wegen der Waldbrände evakuiert. Das Paar auf dem Foto hat in den Messehallen in Bordeaux Unterschlupf gefunden.

Quelle: AFP/Alain Jocard
Das Foto zeigt eine Sporthalle in Villaviciosa de Odón, knapp 20 Kilometer westlich von Madrid. Ein Mann liegt auf einem Feldbett.

Quelle: AFP/Javier Soriano
Frankreich setzt im Kampf gegen einen massiven Waldbrand im Westen des Landes ein großes Frachtflugzeug ein. Die Militärmaschine vom Typ A400M soll bekämpfende Mittel auf das Feuer kippen.
Angesichts der Feuer fordert Grünen-Chefin Franziska Brantner mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz. "Diese Brände zeigen erneut, wie verletzlich unsere Gesellschaften durch die Folgen der Klimakrise geworden sind." Umso wichtiger sei es, "jetzt entschlossen zu helfen und gleichzeitig alles dafür zu tun, solche Katastrophen künftig zu begrenzen."
Am Samstag breiten sich die Flammen nahe Madrid laut Regierungsangaben aufgrund "erheblich" besserer Bedingungen aber nur noch wenig aus. Trotzdem waren Teile der Gegend weiter in Rauch gehüllt. Brandgeruch drang bis ins Zentrum Madrids vor.
Die Waldbrände in Frankreich weiten sich immer weiter aus – Behörden sprechen von einem nie dagewesenen Ausmaß. Rund um die Stadt Bordeaux mussten 140.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez betonte, das Land habe noch nie zuvor Brände in diesem Ausmaß erlebt, und versprach, "alles zu tun", um die Stadt Bordeaux zu schützen.
Insgesamt kämpften die Einsatzkräfte in Frankreich laut Innenminister Nuñez gegen 32 aktive Waldbrände unterschiedlicher Stärke.
In Spanien verschärfte sich die Lage rund um die Hauptstadt Madrid. Das dortige Großfeuer sei "auf seinem Höhepunkt" und derzeit "nicht zu löschen", sagte der Leiter des Katastrophenschutzes der Regionalregierung, Carlos Novillo. Wegen starken Winds könne sich der Brand weiter ausbreiten. Mit Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde werde der Einsatz für die Feuerwehr am Samstag schwieriger, so das spanische Innenministerium.
141.000 Menschen im Südwesten Frankreichs mussten schon ihr Zuhause verlassen, in Spanien im Großraum der Hauptstadt Madrid wurden rund 25.000 zur Evakuierung aufgefordert.

Verheerende Waldbrände breiten sich in Frankreich und Spanien weiter aus. In unserem Liveblog können Sie alle aktuellen Entwicklungen lesen. Eine aktuelle Zusammenfassung der Lage finden Sie hier: