Nach Notreparaturen:Wolkenkratzer in Manhattan für stabil erklärt
Ein einsturzgefährdetes Hochhaus in Manhattan ist nach Notreparaturen für stabil erklärt worden. Das Gebäude war geräumt worden, nachdem Säulen geknickt und Decken abgesackt waren.
Wegen Einsturzgefahr war im New Yorker Stadtteil Manhattan ein Hochhaus evakuiert worden. Während Umbauarbeiten seien im 21. Stock des Hauses zwei tragende Säulen eingeknickt und Decken abgesackt.
08.07.2026 | 0:22 minEin einsturzgefährdetes Hochhaus in Manhattan ist nach Notreparaturen für stabil erklärt worden. Evakuierungsanordnungen für umliegende Gebäude wurden deshalb am Dienstagabend (Ortszeit) aufgehoben. Verbogene Stahlstützen und durchhängende Decken hatten die Behörden veranlasst, mehrere Gebäude in der Umgebung vorsorglich zu räumen. Während der Hauptverkehrszeit waren am Morgen Ziegelsteine auf die Straße gefallen.
Bewohner durften in mehrere Gebäude zurück
"Wir beobachten das Gebäude seit vielen Stunden und haben keinerlei Bewegung festgestellt", sagte der Leiter der New Yorker Baubehörde, Ahmed Tigani, auf einer Pressekonferenz. Im Laufe der Nacht durften die Bewohner in mehrere der sieben Gebäude zurückkehren, die vorsorglich evakuiert worden waren.
Der aus den 1970er Jahren stammende Bürobau war früher Hauptsitz des Pharmakonzerns Pfizer. Aktuell wird das 37 Stockwerke hohe Gebäude umgebaut, um dort Luxuswohnungen zu schaffen. Unter den evakuierten Gebäuden war nach Angaben von Bürgermeister Zohran Mamdani eine nahegelegene Schule mit 400 Schülerinnen und Schülern. Berichte über Verletzte gab es nicht.
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13.06.2026 | 2:33 minGrünes Licht für Notreparaturen
Bürgermeister Zohran Mamdani sagte bei einer Pressekonferenz am Einsatzort:
Das Gebäude bleibt instabil. Das ist eine äußerst ernste Situation.
Zohran Mamdani, Bürgermeister von New York
Zunächst hatten die Behörden Drohnen eingesetzt, um das Gebäude zu überwachen, ohne Menschen hineinschicken zu müssen. Spätere Untersuchungen ergaben nach Angaben von Mamdanis Büro, dass sich die beschädigten Stahlstützen nicht weiter bewegt hatten. Daraufhin erhielten die Bauunternehmen grünes Licht für Notreparaturen. Am Abend stützten Arbeiter das Tragwerk im Inneren des Hochhauses ab.
Erhöhung um mehrere Stockwerke
Mit mehr als 1.600 Wohneinheiten ist das Projekt nach Angaben der Entwickler die größte Umwandlung von Büro- in Wohnraum in der Geschichte der Stadt. Das für das Projekt verantwortliche Architekturbüro Gensler teilt auf seiner Website mit, dass zwei Bürogebäude aus den 1970er Jahren umgebaut würden. Sie würden um mehr als ein Dutzend Stockwerke aufgestockt, ein angrenzender Turm werde neu gestaltet.
Aus den Unterlagen der Baubehörde geht hervor, dass die Stadt wegen Sicherheitsverstößen bereits mehrfach Bußgelder gegen das Projekt verhängt hat. Dazu zählten herabfallende Glas- und Metallteile sowie ein Vorfall, bei dem ein Arbeiter von einer Leiter stürzte.
Aufregung auch am vergangenen Samstag in New York: Auf der Brooklyn Bridge hat es gebrannt - offenbar verursacht durch eine Feuerwerksshow zur Feier des Unabhängigkeitstags. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
05.07.2026 | 0:31 minEntwickler-Firma: Keine Einsturzgefahr mehr
Der Projektentwickler Metroloft erklärte in einer Mitteilung an die "New York Times", für das Gebäude selbst bestehe keine Einsturzgefahr. Es seien auch keine Gebäudeteile herabgefallen.
Nathan Berman, der Gründer von MetroLoft, sagte dem "Wall Street Journal", dass die zusätzliche Last durch die Verbreiterung der oberen rund 15 Stockwerke wahrscheinlich die Ursache für den Schaden sei. Die beiden eingeknickten Stützen seien möglicherweise nicht ausreichend verstärkt gewesen, sagte er der Zeitung. Die genaue Ursache werde derzeit untersucht. Er bekräftigte, dass die bauliche Integrität des Gebäudes nicht beeinträchtigt sei.
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