Eifel-Brand unter Kontrolle: Vorsichtige Hoffnung in Hürtgenwald

Waldbrand:Eifel-Brand unter Kontrolle - Hoffnung in Hürtgenwald

|

Die Brände in der Eifel sind unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte seien "verhalten optimistisch". Die Lage in Hürtgenwald zum Nachlesen.

Fahrer von Traktoren stehen am Straßenrand und schauen Traktoren mit Wasser befüllten Anhängern zu, die die Feuerwehr beim Löschen des Waldbrands unterstützen.

Immer wieder werden Traktor-Anhänger mit Wasser befüllt, um die Feuerwehr zu unterstützen. Hunderte Feuerwehrkräfte kämpfen auch in der Nacht weiter gegen den Brand in Hürtgenwald.

Quelle: dpa

Beim Brand im Hürtgenwald bezeichnete der Kreis Düren die Situation als "statisch". Die Einsatzkräfte seien "verhalten optimistisch", hieß es in einer Mitteilung. Bis zu 1.800 Kräfte hätten zusammengearbeitet. Der Einsatz von Lösch-Hubschraubern wurde am frühen Abend gestoppt, weil er nicht mehr notwendig sei. Allerdings gingen die Löscharbeiten weiter, betonte ein Kreissprecher.

Wir schließen diesen Liveblog zum Waldbrand in Hürtgenwald. Alle neuen Entwicklungen finden Sie in unserem Ticker zum Waldbrand bei Monschau. Darüber hinaus informiert er Sie über die aktuelle Lage bei weiteren Waldbränden in der Eifel.

Die Lage in Hürtgenwald können Sie im beendeten Blog unten nachlesen.

Über das Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, unter anderem im heute journal am 15.08.2026 ab 22:55 Uhr.
Wichtige Meldungen

Wir beenden diesen Liveblog

Wir schließen diesen Liveblog zum Waldbrand in Hürtgenwald.

Alle neuen Entwicklungen finden Sie in unserem Ticker zum Waldbrand bei Monschau. Darüber hinaus informiert er Sie über die aktuelle Lage bei weiteren Waldbränden in der Eifel.


Monschau: Bürger sollen wegen Rauch Häuser verlassen

Die von einem Waldbrand bedrohte nordrhein-westfälische Stadt Monschau empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern einiger Ortsteile, ihre Häuser und Wohnungen wegen möglicherweise gesundheitsgefährdender Rauchbelastung vorübergehend zu verlassen. Angesichts der Ausbreitung der Feuerfront im Hohen Venn werde erwartet, dass es ab dem Vormittag zu erheblichen Rauchbelastungen und Rauchniederschlägen kommen werde, teilt die Stadt auf ihrer Webseite mit. Gesundheitliche Gefahren durch den Brandrauch seien nicht auszuschließen.

Den Einwohnern der Ortsteile Plattevenn, Leyloch und Kalterherberg westlich des Messewegs rät die Stadt, ihre Häuser bis 10 Uhr zu verlassen und bei Verwandten und Freunden unterzukommen. Für Menschen, die nicht eigenständig unterkommen, stellt die Stadt ab 7 Uhr eine Anlaufstelle zur Verfügung. Die Empfehlung gelte zunächst bis 18 Uhr.


Belgischer Waldbrand nähert sich deutscher Grenze

Ein großer Waldbrand nähert sich von Belgien her der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau. Mehrere Ortsteile wurden aufgerufen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.

Zum Beitrag

Zeitvorsprung vor Feuer: Felder bei Monschau gewässert

Die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau beobachtet den großen Waldbrand in Belgien intensiv, geht aktuell aber nicht von einem baldigen Übergreifen der Flammen auf deutsches Gebiet aus. "Wir behalten die Lage weiterhin auf jeden Fall im Blick", sagt Philipp Krüger, Einsatzleiter der Feuerwehr Monschau, der Nachrichtenagentur dpa. Einheiten würden jetzt erst einmal in die Pause geschickt. "Wir werden die Einsatzlage stetig überwachen, neu bewerten und gegebenenfalls Einheiten dazuziehen."

Die Einsatzkräfte hätten zuvor Feldgrundstücke nahe der deutsch-belgischen Grenze gewässert, um einen Zeitvorsprung vor dem Feuer zu gewinnen. Das Technische Hilfswerk habe die Feuerwehr unterstützt. 


Wichtige Meldung

Waldbrand rückt näher an Monschau - Evakuierung vorbereitet

Wegen der Ausbreitung des großen Waldbrandes von Belgien in Richtung Deutschland ruft die nordrhein-westfälische Stadt Monschau weitere Ortsteile dazu auf, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Betroffen seien die Menschen in den Ortsteilen Kalterherberg und Mützenich, teilt die Stadt auf ihrer Webseite mit. Die Feuerfront im Hohen Venn befindet sich demnach nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Vorsorglich würden Löschmaßnahmen vorbereitet, damit im Falle eines Überspringens des Feuers auf deutsches Gebiet unmittelbar mit den Löscharbeiten begonnen werden kann.

Bereits zuvor hatte die Stadt die Bewohner mehrerer Siedlungen aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Betroffen seien die Menschen in Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau, Plattevenn und Geisberg.

Kampf gegen Waldbrände

Die evakuierten Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald kehren in ihre Häuser zurück. Foto: dpa/Thomas Banneyer
Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr sind beim Waldbrand in Belgien an der Grenze zu Deutschland im Einsatz. Foto: dpa/Max Lametz
Landwirte bringen Wasser vom Robertville-See herbei, während ein Feuer im Naturschutzgebiet "Hautes Fagnes" (Hohes Venn) wütet. Foto: dpa/Nicolas Lambert
Wegen eines großen Waldbrandes im Hohen Venn hat die nordrhein-westfälische Stadt Monschau Bewohner mehrerer Siedlungen aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Foto: dpa/Max Lametz

Die evakuierten Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald kehren in ihre Häuser zurück. Foto: dpa/Thomas Banneyer


Gouverneur von Lüttich: 2.700 Hektar brennen in Belgien

Der belgische Waldbrand hat mittlerweile etwa eine Fläche von 2.700 Hektar erfasst, so der Stand am Abend laut dem Gouverneur der Provinz Lüttich. Zum Vergleich: Im Hürtgenwald sind nach Angaben des Kreises Düren etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen.


Saarland meldet erhebliche Rauchentwicklung

Das Saarland meldet eine erhebliche Rauchentwicklung, die überall sichtbar ist.

Laut lokalen Behörden kommt sie aus Belgien und NRW. 

 


Malmedy: Sporthalle als Notunterkunft - Weitere Evakuierungen

Die Feuerwehrleute, die im Hohen Venn gegen die Flammen kämpfen, werden von Landwirten unterstützt und vom Zivilschutz. Auch Militär ist im Einsatz. 

Eine Sporthalle in Malmedy wurde für Evakuierte zu einer Notunterkunft ausgebaut. Am Abend waren dort etwa 40 Personen. Die Betroffenen werden dort versorgt und es gibt auch psychologische Unterstüztung. Evakuierungen gab es in Teilen von Surbrodt (Waimes) und Bütgenbach. Freiwillige versorgen Rettungskräfte mit Wasser und Lebensmitteln. 


Belgien löst europäischen Katastrophenschutzmechanismus aus

Zur Bekämpfung des Waldbrandes lhat Belgien den europäischen Katastrophenschutzmechanismus zur Aktivierung von Hilfen aus der EU ausgelöst. Ein Löschhubschrauber aus den Niederlanden ist bereits im Einsatz. Zwei weitere Hubschrauber sowie zwei schwedische Löschflugzeuge sollen nach Angaben der EU ab Sonntag die Löscharbeiten unterstützen.

Auch Feuerwehrkräfte aus dem Ausland helfen, unter anderem aus Deutschland. 


Wichtige Meldung

Entwarnung in Hürtgenwald: Bewohner von Gey können in Häuser zurück

Die Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald dürfen in ihre Häuser zurück. Das hat der Landrat des Kreises Düren am Samstag entschieden. Die 1.800 Bewohner hatten in der Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen.

Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt.

Vorsichtige Hoffnung in Hürtgenwald

Beim Brand im Hürtgenwald bezeichnete der Kreis Düren die Situation als "statisch". Die Einsatzkräfte seien "verhalten optimistisch", hieß es in einer Mitteilung. Bis zu 1.800 Kräfte hätten zusammengearbeitet. Der Einsatz von Lösch-Hubschraubern wurde am frühen Abend gestoppt, weil er nicht mehr notwendig sei.  Allerdings gingen die Löscharbeiten weiter, betonte ein Kreissprecher.

Es sei auch noch offen, wann die rund 1.800 Menschen aus dem evakuierten Hürtgenwalder Ortsteil Gey wieder in ihre Wohnungen zurückkehren könnten.


Möglicherweise der größte Brand in der Geschichte Belgiens

Der Waldbrand an der belgisch-deutschen Grenze hat mittlerweile etwa eine Fläche von 2.000 Hektar erfasst. Das berichtet die Nachrichtenagentur Belga nach Informationen der regionalen Regierung. Zum Vergleich: Im Hürtgenwald sind nach Angaben des Kreises Düren etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen. Das Feuer sei "der größte Brand, den Belgien je erlebt hat", zitiert unter anderem der öffentlich-rechtliche Sender RTBF lokale Politiker. 

Etwa 600 Menschen in zwei belgischen Orten wurden - laut Belga - angewiesen, ihre Häuser zu verlassen - wegen des sich rasch ausbreitenden Brandes, wechselnder Windrichtungen und starker Rauchentwicklung. Das Feuer war am Freitagnachmittag ausgebrochen. 


Forstwirtschaft fordert bessere Früherkennung

Angesichts der zunehmenden Zahl an Bränden forderte der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gezielten Waldumbau und eine bessere Früherkennung.

"Wir müssen in diesem Jahr feststellen, dass Waldbrände häufiger auftreten und inzwischen auch Regionen erreichen, die wir bislang nicht zu den klassischen Waldbrandgebieten Deutschlands gezählt haben", sagte DFWR-Präsident Christian Haase der "Rheinischen Post".


Hoffnung im Eifler Brandgebiet

Im Kreis Düren kämpft die Feuerwehr weiter gegen den Waldbrand im Hürtgenwald. Die Flammen konnten eingedämmt werden, doch für Entwarnung ist es noch zu früh. 

Videoplayer
Im Kreis Düren kämpft die Feuerwehr weiter gegen den Waldbrand im Hürtgenwald. Die Flammen konnten eingedämmt werden, doch für Entwarnung ist es noch zu früh. 15.08.2026 | 1:33 min

Wichtige Meldung

Eifel und Mosel: Polizei warnt vor Rauchwolken und Asche

Wegen der Brände in Belgien und Nordrhein-Westfalen in Verbindung mit dem aktuellen Wind und Wetterbedingungen warnt das Polizeipräsidium Trier vor Rauchwolken, die sich seit dem Nachmittag in der Region ausgebreitet haben, insbesondere in der Eifel und an der Mosel. An vielen Orten sei deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen, teilweise liege Asche in der Luft, so die Polizei.  

Allerdings gab es gleichzeitig auch Entwarnung: "Es sind derzeit keine Flächen- oder Waldbrände im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums bekannt und es droht derzeit keine Gefahr durch diese Brände".

ZDF-Reporter: "Prognosen sind gemischt"

Im Kreis Düren sind von den Flammen rund 300 Hektar Wald betroffen. Der Brand konnte inzwischen stabilisiert werden. ZDF-Reporter Alexander Roettig berichtet über die Lage vor Ort.

Videoplayer
Im Kreis Düren sind von den Flammen rund 300 Hektar Wald betroffen. Der Brand konnte inzwischen stabilisiert werden. ZDF-Reporter Alexander Roettig berichtet über die Lage vor Ort.15.08.2026 | 1:21 min

Erste Evakuierungen auf belgischer Seite

Wegen der sich ausbreitenden Flammen im Naturschutzgebiet Hohes Venn ist auf belgischer Seite die Evakuierung der Orte Küchelscheid und Leykaul eingeleitet worden.


Wichtige Meldung

Waldbrand im Hohen Venn - erste Evakuierungen

Während die Feuerwehr um Hürtgenwald im Kreis Düren erste Erfolge vermeldet, breitet sich im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze der Waldbrand rasch aus. Die nordrhein-westfälische Stadt Monschau nahe der Grenze bittet daher Bewohner mehrerer Siedlungen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Betroffen seien die Menschen in Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn. 

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Facebook nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Facebook übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von Facebook informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Datenschutzeinstellungen anpassen

Eifel: Weiter Kampf gegen Waldbrand

Der Kampf gegen den großen Waldbrand in der Eifel geht mit Hunderten Einsatzkräften weiter. Auch die Bundeswehr unterstützt mit Panzern. 

Videoplayer
Der Kampf gegen den großen Waldbrand in der Eifel geht mit Hunderten Einsatzkräften weiter. Auch die Bundeswehr unterstützt mit Panzern. Rund 2.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.15.08.2026 | 1:09 min

Quelle: ZDF, Reuters, AP, dpa, AFP, KNA, epd
Über das Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, unter anderem im heute journal am 15.08.2026 ab 22:55 Uhr.