Stürmische Böen und Gewitter erwartet:Neue Hitzewelle: Wird es so heftig wie Ende Juni?
von Katja Horneffer
Eine neue Hitzewelle steht vor der Tür: Wie lange hält sie an? Trifft sie ganz Deutschland? Und wie geht sie zu Ende?
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung
17.08.2026 | 1:15 minVon einer "Hitzewelle" sprechen wir erst, wenn drei Tage hintereinander mehr als 30 Grad Celsius Höchsttemperatur erreicht werden. Norddeutschland bleibt daher dieses Mal außen vor, denn nur am Mittwoch und Donnerstag warten die Temperaturen dort mit Werten über 30 Grad auf. Zum Wochenende wird es da schon wieder kühler.
Im Rest von Deutschland wird es dagegen heiß mit über 30 Grad, bis sehr heiß mit mehr als 35 Grad, wenn auch wahrscheinlich nur ganz vereinzelt oder auch gar nicht extrem heiß mit 40 Grad.
So viel Hitze bringen die kommenden Tage.
Quelle: ZDFKeine Hitzeglocke wie Ende Juni
Am Mittwoch erwarten uns im Südwesten, entlang des Rheins, auch in Unterfranken, in Rheinland-Pfalz und im Saarland verbreitet Werte um 35 Grad. Dass es so schnell richtig heiß wird, liegt daran, dass das verantwortliche Hoch Olaf rasch nach Osten abzieht und wir zügig auf seine Westseite gelangen.
Das Wetter und die Höchsttemperaturen am Mittwoch, den 29. Juli.
Quelle: ZDFDiesmal bildet sich also keine Hitzeglocke über Deutschland wie Ende Juni, in der die Sonne tagelang ungehindert einstrahlen kann und den Boden aufheizt. Dennoch: Die Böden sind ausgetrocknet und aus Südwesten kommt die Hitze zu uns, so dass besonders in der Südhälfte wieder tropische Nächte drohen, in denen die Werte nicht unter 20 Grad sinken.
Der DWD warnt vor Hitzebelastung. Wo genau, können Sie in unserer Karte sehen:
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Ab Donnerstag starke Sturmböen
Schon am Donnerstag ist es mit dem nahezu wolkenlosen Himmel im Westen vorbei. Von Nordwesten ziehen die Tiefs Gudrun und Helen auf. Aber mit klassischen Tiefs haben die erstmal wenig zu tun: Da kommen zwar Wolken an, die Luft wird feuchter. Vor allem aber beginnt es von Westen ab dem Vormittag sehr stark zu wehen mit stürmischen Böen.
Die nahenden Tiefs Gudrun und Helen bringen stürmische Böen und Gewitter.
Quelle: ZDFDann schiebt sich die feuchte Luft über die trockene Hitze am Boden und es entwickeln sich Gewitter am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag entlang einer Linie, die von der Lübecker Bucht bis zum Oberrhein reicht. Wie heftig die Gewitter ausfallen, lässt sich noch nicht sagen. Eventuell beschränken sie sich auch auf den Norden. Sommerlich, weniger heiß und immer wieder mit Schauern und Gewittern geht es weiter.
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