Tankrabatt endet: So sparen Sie Benzin
Quelle: dpa
Der Tank-Rabatt endet am 30. Juni.
Jeder Liter, der ab dem 1. Juli das Tanklager verlässt, wird wieder um rund 17 Cent teurer.
Das liegt daran, dass nach dem Tankrabatt wieder die reguläre Energie-Steuer fällig wird.
Was passiert in der Nacht zum 1. Juli?
Tankstellen dürfen die Preise nicht um Mitternacht am 1. Juli erhöhen.
Sie dürfen die Preise nur einmal am Tag ändern.
Das ist um 12 Uhr mittags.
Katarina Lucà vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) sagt: Wer sicher sein will, sollte spätestens am 29. Juni tanken.
Preise steigen oft schon vorher
Viele Tankstellen erhöhen die Preise schon vor dem 1. Juli.
Oft um ein bis zwei Cent pro Liter.
Der ADAC findet das nicht gut.
Denn die Tankstellen kauften das Benzin noch mit dem niedrigen Steuer-Satz.
Der ADAC empfiehlt: Tanken Sie vor dem 1. Juli.
Am besten zwischen 11 Uhr und 11:59 Uhr.
Dann sind die Preise am niedrigsten.
Ab 12 Uhr steigen die Preise deutlich.
Kommt ein großer Preis-Sprung?
Am 1. Juli um 12 Uhr mittags könnten die Benzin-Preise stark steigen.
Der ADAC rechnet aber nicht damit, dass die Preise auf einen Schlag knallhart nach oben gehen.
Viele Tankstellen haben die Preise schon vorher erhöht.
Wie teuer Benzin wird, hängt von Folgendem ab:
- Preisstrategie der Konzerne
- Öl-Markt
- Nachfrage
Ein Liter Benzin könnte über zwei Euro kosten.
Der ADAC erwartet für Diesel und E10 eher Werte darunter.
Für Super E5 könnten die Preise knapp darüber liegen.
Der ADAC sagt: Die Preise sind viel zu teuer.
Sie sind teurer als im Februar.
Damals gab es noch keinen Tank-Rabatt.
Auch der Rohölmarkt und die Wechselkurse geben keinen Anlass für das hohe Preisniveau.
So sparen Sie Benzin
Der ADAC sagt: Sie können viel Benzin sparen, wenn Sie richtig fahren.
- Beschleunigen Sie schnell.
- Schalten Sie früh hoch, bei etwa 2.000 Umdrehungen pro Minute.
- Fahren Sie mit niedriger Drehzahl.
- Schalten Sie erst zurück, wenn der Motor ruckelt.
Wenn Ihr Auto ein Automatik-Getriebe hat, nutzen Sie den Eco-Modus.
Das ist ein Spar-Modus.
Dann schaltet das Auto früher hoch und die Drehzahl bleibt niedrig.
Das spart Benzin.
Kurzstrecken vermeiden
Auf kurzen Fahrten verbraucht der Motor viel Benzin.
Der Motor wird nicht richtig warm.
Nutzen Sie lieber das Fahrrad, wenn es geht.
Vorausschauend fahren und Motor ausschalten
- Fahren Sie gleichmäßig.
- Gehen Sie früh vom Gas.
- Nutzen Sie die Motor-Bremse.
- Vermeiden Sie, unnötig zu bremsen.
Das spart viel Benzin.
Moderne Autos haben eine Schub-Abschaltung.
Dann spritzt das Auto keinen Kraftstoff ein.
Ein Motor verbraucht im Leerlauf bis zu einen Liter Sprit pro Stunde.
Schalten Sie den Motor aus, wenn Sie länger als 20 Sekunden stehen.
Reifen-Druck prüfen
Der Reifen-Druck muss stimmen.
Schon 0,3 Bar zu wenig erhöhen den Rollwiderstand und damit den Verbrauch merklich.
Messen Sie den Druck, wenn die Reifen kalt sind.
Nutzen Sie den Wert für "volle Beladung".
Ballast entfernen
Nehmen Sie schwere Dinge aus dem Auto.
Zum Beispiel Getränke-Kästen oder Sport-Taschen.
100 Kilogramm Zusatzgewicht kosten bis zu 0,3 Liter.
Dach-Aufbauten abmontieren
Nehmen Sie Fahrrad-Träger oder Dach-Boxen ab, wenn Sie sie nicht brauchen.
Sie wirken wie ein Segel und erhöhen den Benzin-Verbrauch.
Elektrische Geräte prüfen
Schalten Sie Sitz-Heizung, Heckscheiben-Heizung oder Klima-Anlage nur ein, wenn Sie sie brauchen.
Die Klima-Anlage kann bis zu 1,5 Liter pro 100 Kilometer zusätzlich kosten.
Motor-Start-Stopp-Automatik nutzen
Wenn Ihr Auto eine Start-Stopp-Automatik hat, lassen Sie sie arbeiten.
Eine Start-Stopp-Automatik schaltet den Motor automatisch aus, wenn das Auto steht.
Sie schaltet den Motor wieder an, wenn es weitergeht.
Wenn nicht: Schalten Sie den Motor bei Standzeiten über 20 Sekunden selbst aus.
Strom-Fresser erkennen
Folgende Dinge verbrauchen Energie:
- Sitz-Heizung
- Lade-Kabel
- Bildschirme
Das kostet extra Kraftstoff.
Tank-Apps prüfen
Schauen Sie vor dem Tanken in einer Tank-App nach den Preisen.
Eine Tank-App ist eine Anwendung auf dem Smartphone, die die aktuellen Benzin-Preise anzeigt.
Die Markt-Transparenz-Stelle für Kraft-Stoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt beobachtet fortlaufend die Preise von rund 15.000 Tankstellen.
Sie gibt diese Daten an Apps weiter.
Vor dem Urlaub Preise checken
Katharina Lucà vom ADAC sagt: Besonders in Richtung Osten oder Südosten sind die Benzin-Preise oft viel niedriger als in Deutschland.
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Tankrabatt endet: Tipps zum effektiven Spritsparen" und ist von Claudia Krafczyk.