Zufrieden in der Rente: So klappt der Übergang
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Viele Menschen freuen sich auf die Rente.
Das ist die Zeit, nachdem sie gearbeitet haben.
In den nächsten zehn Jahren gehen etwa neun Millionen Menschen in Rente.
Professor Hans Martin Hasselhorn ist ein Fach-Mann für Arbeit.
Er erforscht, welche Probleme der Ruhe-Stand machen kann.
Warum der Ruhe-Stand schwer sein kann
Am Anfang sind die meisten Menschen glücklich in der Rente.
Professor Hasselhorn sagt: "Man ist zufriedener und fühlt sich besser."
Aber nach einer Weile kann es schwierig werden.
Das sagt auch Frank Leyhausen.
Er ist ein Be-Rater für den Ruhe-Stand.
Wenn man nicht mehr zur Arbeit geht, fehlen die täglichen Auf-Gaben.
Auch mit Kollegen treffen, fehlt in der Rente.
Das kann sich anfühlen, als ob Sie viel verlieren.
Frank Leyhausen sagt: "Dieser endlose Ur-Laub kann manche überfordern."
Neue Auf-Gaben im Ruhe-Stand finden
Man braucht neue Auf-Gaben, die Spaß machen.
Frank Leyhausen sagt: Auf-Gaben lassen einen morgens aufstehen.
Er sagt: "Aufgaben müssen das Gefühl geben, dass man Sie braucht."
Die Rente ist eine Zeit mit vielen Möglichkeiten.
Man kann zum Beispiel:
- sich um die Enkel kümmern
- ein Ehren-Amt machen. Das ist Arbeit, für die man kein Geld bekommt.
- doch noch ein bisschen arbeiten
- etwas machen, was man schon immer wollte
Frank Leyhausen fragt oft danach, was das für die Menschen ist.
Das hilft Menschen, über neue Dinge nachzudenken.
Zum Beispiel, was sie machen wollen, wenn sie es sich aussuchen können.
Man soll auch mutig sein und Neues ausprobieren.
Auch wenn es vielleicht nicht klappt.
Was hat im Berufs-Leben Spaß gemacht?
Man sollte sich fragen, was einem bei der Arbeit Spaß gemacht hat.
Und wofür man Lob bekommen hat, sagt Frank Leyhausen.
Zum Beispiel:
War ich derjenige, der andere motiviert hat?
Oder der gute Ratschläge gegeben hat?
Dann kann man schauen, wer diese Fähigkeiten braucht.
Frank Leyhausen empfiehlt auch, eine Agentur für Frei-Willige in der Nähe zu besuchen.
Sie helfen dabei, eine Auf-Gabe für Frei-Willige zu finden.
Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hilft älteren Menschen.
Sie hat Tipps zum Ruhe-Stand auf ihrer Webseite.
Und mit Menschen zu sprechen, die schon in Rente sind und neue Auf-Gaben gefunden haben.
Mit Partnern und Familie reden
Es ist wichtig, früh mit dem Partner über den Ruhe-Stand zu sprechen.
Frank Leyhausen sagt: Man sollte darüber reden, was Sie sich für diese Zeit wünschen.
Zum Beispiel:
- Welche Aus-Flüge oder Ur-Laube wollen wir machen?
- Welche Träume haben wir noch?
- Wo möchten wir gerne leben?
So kann man vermeiden, dass der Partner überrascht ist.
Und dass er vielleicht keine Lust auf die Ideen hat.
Auch das Geld sollte man früh besprechen.
In der Rente hat man weniger Geld als wenn man arbeitet.
Man kann dann Geld sparen oder einen Neben-Job machen.
Im Ruhe-Stand weiterarbeiten
75 von 100 Menschen würden gerne weiterarbeiten, wenn sie in Rente sind.
Sie wollen aber nur weiterarbeiten, wenn sie wichtige Dinge selbst entscheiden können.
Sie wollen selbst entscheiden, wie viele Stunden sie arbeiten.
Oder welche Auf-Gaben sie machen.
Das zeigen auch die Daten von Professor Hasselhorn.
Aber nur wenige Menschen suchen selbst nach einer Arbeit.
Die Firmen müssen aktiv auf die Rentner zugehen.
Netz-Werke können dabei helfen.
So können Firmen Menschen erreichen, die noch arbeiten möchten.
Professor Hasselhorn sagt: "Menschen im Ruhe-Stand sind ein großes, ungenutztes Potenzial."
Potenzial bedeutet: Es gibt viele Möglichkeiten, die noch nicht genutzt werden.
Frank Leyhausen sagt, es gibt jetzt mehr Gründe, im Ruhe-Stand weiterzuarbeiten.
Zum Beispiel durch die Aktiv-Rente.
Man darf jetzt auch unbegrenzt Geld dazuverdienen.
Gespräche über die Rente sind wichtig
Frank Leyhausen rät Arbeit-Nehmern, früh mit dem Chef zu sprechen.
Man sollte drei bis fünf Jahre vor der Rente fragen.
Dann kann man fragen, ob man weiterarbeiten kann.
Professor Hasselhorn glaubt, dass wenige Firmen von selbst darüber reden.
Aber er findet es wichtig, dass Firmen und Mitarbeiter darüber sprechen.
Man sollte Folgendes besprechen:
- Wie kann man die Zeit gestalten?
- Welche Ziele gibt es?
- Wie gibt man Wissen im Be-Trieb weiter?