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Vorsicht vor teuren Renten-Infos

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Ein Brief der Deutschen Rentenversicherung zur Renteninformation mit Bargeld und Kugelschreiber.

Informationen zur Rente können bei öffentlichen Stellen kostenlos angefordert werden. Im Internet treten Dienstleister auf, die für die Weiterleitung von Anfragen Kosten berechnen.

Quelle: Zoonar

Die Verbraucher-Zentrale Hamburg hat viele Beschwerden erhalten.

Es ging um die Seite "rentnerauskunft.de".

Diese Seite leitet Anfragen an die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weiter.

Dafür verlangt sie 29,90 Euro.

Wer schon bezahlt hat, soll sein Widerrufs-Recht nutzen.

Die Verbraucher-Zentrale hat dafür einen kostenlosen Muster-Brief.

Man soll persönliche Daten nur über die offizielle Seite der DRV anfragen.

Kostenlose Infos von der DRV

Bei der DRV bekommt man kostenlos viele Infos.

Zum Beispiel:

  • Infos zum Versicherungs-Verlauf
  • eine Rente erfragen
  • einen neuen Versicherungs-Nummern-Nachweis
  • eine Lücken-Auskunft

Die Lücken-Auskunft zeigt, welche Zeiten der DRV noch fehlen.

Wer schon Rente bekommt, kann eine Renten-Bezugs-Bescheinigung anfordern.

Diese braucht man zum Beispiel für das Sozial-Amt oder die Kranken-Kasse.

Die DRV gibt auch Infos zu Renten-Beträgen für die Steuer.

Die Daten werden automatisch an das Finanz-Amt geschickt.

Man muss sie nicht mehr in die Steuer-Erklärung schreiben.

So erkennt man Abzocke

Man soll nicht auf Seiten klicken, die als Werbung oder gesponsert gekennzeichnet sind.

Oft stecken dahinter Firmen, die Geld verlangen.

Katja Braubach von der DRV sagt: Seriöse Firmen schreiben auf ihre Seite, wenn etwas Geld kostet.

Man soll genau schauen, bevor man etwas anfordert.

Man kann auch die Allgemeinen Geschäfts-Bedingungen (AGB) lesen.

Firmen dürfen Geld verlangen.

Aber sie müssen klar sagen, dass sie nicht für die DRV arbeiten.

Das Impressum zeigt, wer hinter einer Seite steckt.

Der Fakeshop-Finder der Verbraucher-Zentralen kann auch helfen.

Versteckte Kosten sind kein Einzelfall

Es gibt viele Seiten, die offizielle Angebote nachahmen.

Zum Beispiel für:

  • Nachsende-Auftrag der Post
  • Melde-Bescheinigung
  • Schufa-Auskunft
  • Geburts-Urkunde
  • Führungs-Zeugnis

Diese Seiten verlangen viel Geld für einfache Dinge.

Die Verbraucher-Zentralen und die DRV informieren über solche Betrugs-Versuche.

Polizei als Ansprech-Partner

Man kann zur Polizei gehen.

Das gilt, wenn man eine Rechnung von einer solchen Firma bekommen hat.

Man ist dann unsicher.

Die DRV ist auch erreichbar unter der kostenlosen Telefon-Nummer 0800 1000 4800.

Dort bekommt man Antworten auf Fragen zur Rente.

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