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Was hilft gegen die Reise-Krankheit?

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Ein Mann sitzt in einem Auto und leidet unter Übelkeit, verzieht das Gesicht und hält sich die Hand vor den Mund.

Damit die Vorfreude auf den Urlaub durch die Aussicht auf Übelkeit und Kopfschmerzen während der Reise nicht getrübt wird, kann man zu einigen Mittel greifen.

Quelle: imago/Pond5 Images

Viele Menschen leiden unter Reise-Krankheit.

Das passiert, wenn man mit dem Auto, Zug, Flugzeug oder Schiff fährt.

Kinder sind öfter betroffen als Erwachsene.

Warum bekommt man die Reise-Krankheit?

Das Gehirn bekommt bei einer Reise viele verschiedene Informationen.

Zum Beispiel von den Augen und vom Gleichgewichts-Sinn.

Wenn man im Auto auf das Handy schaut, sehen die Augen etwas Ruhiges.

Aber der Gleichgewichts-Sinn merkt jede Bewegung.

Diese verschiedenen Informationen verwirren das Gehirn.

Tomas Jelinek ist ein Arzt für Reise-Medizin.

Er sagt: Das Gehirn versteht dann nicht, was los ist.

Deshalb reagiert es stark und man muss sich zum Beispiel übergeben.

Wie merkt man die Reise-Krankheit?

Oft ist man müde, hat Kopf-Schmerzen und schwitzt stark.

Manchmal wird einem schwindelig oder man muss sich übergeben.

Manche merken es gleich am Anfang der Reise.

Andere erst später.

Was kann gegen Reise-Krankheit helfen?

Es gibt Medikamente gegen Reise-Krankheit.

Sie enthalten den Wirkstoff Dimenhydrinat.

Dieser Wirkstoff wirkt im Gehirn und verhindert, dass man sich übergeben muss.

Aber diese Medikamente können auch Neben-Wirkungen haben.

Zum Beispiel:

  • Mund-Trockenheit
  • Herz-Rasen

David Bekermann ist Apotheker.

Er sagt: Man muss die Tablette mindestens eine Stunde vor der Reise nehmen.

Man sollte die Tablette nicht erst nehmen, wenn einem schon schlecht ist.

Dann wirkt sie nicht gut genug.

Es gibt auch Akupressur-Armbänder.

Sie sollen wie Medikamente wirken.

Sie kosten ab fünf Euro.

Es gibt aber noch keine klaren Beweise, dass sie wirklich helfen.

Tomas Jelinek sagt: Wer keine Tabletten nehmen will oder kann, kann die Armbänder ausprobieren.

Welche Haus-Mittel helfen gegen Reise-Krankheit?

Ingwer hilft gegen Übelkeit.

Das wussten schon See-Fahrer früher.

Studien haben gezeigt, dass Ingwer wirklich hilft.

Ingwer gibt es auch als Tropfen in der Apotheke.

Essen und Trinken kann auch helfen.

Vor und während der Reise sollte man leichte Speisen essen.

Essen mit viel Salz oder Fett kann die Beschwerden schlimmer machen.

Auch Alkohol und Kaffee sind nicht gut.

Man sollte auch keine Speisen mit viel Histamin essen.

Das ist zum Beispiel:

  • Sauerkraut
  • Thunfisch

Der richtige Platz kann helfen

Der richtige Platz kann die Reise-Krankheit lindern.

Folgende Plätze sind gut:

  • Im Auto sollte man vorne sitzen und auf die Straße schauen.
  • Im Zug ist ein Platz am Fenster in Fahrt-Richtung gut.
  • Im Flugzeug ist ein Platz an den Tragflächen am besten.

So bekommt das Gehirn weniger widersprüchliche Informationen.

Auf dem Schiff sollte man in der Mitte sitzen.

Tomas Jelinek sagt: Der richtige Platz hilft manchen mehr, manchen weniger.

Manche Menschen sind empfindlicher für Reise-Krankheit als andere.

Es gibt auch spezielle Brillen gegen Reise-Krankheit.

Sie sollen die Beschwerden lindern.

Wie Spezial-Brillen helfen können

Spezial-Brillen gegen Reise-Krankheit gibt es von verschiedenen Firmen.

Sie kosten zwischen fünfzehn und einhundert Euro.

Die Gläser der Brille sind in Ringen.

In den Ringen ist eine Flüssigkeit.

Diese Flüssigkeit bewegt sich, wenn man zum Beispiel im Auto liest.

So sollen die Augen die gleichen Informationen über Bewegung an das Gehirn senden wie der Gleichgewichts-Sinn.

Viele Fachleute sind unsicher, ob diese Brillen wirklich helfen.

Tomas Jelinek sagt: So eine Brille kann bei manchen Menschen funktionieren.

Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Was gegen die Reisekrankheit hilft" und ist von Thomas Förster.