Airfryer: Lohnt sich das Gerät für mich?
Ein Airfryer ist ein Küchen-Gerät.
Viele Menschen haben einen Airfryer zu Hause.
Er soll Essen knusprig machen.
Er soll schnell sein und wenig Fett und Strom verbrauchen.
Anja Schwengel-Exner von der Verbraucher-Zentrale Bayern sagt:
Ein Airfryer kann im All-Tag sehr nützlich sein.
Die Firmen machen aber sehr viel Werbung für die Geräte.
Manchmal braucht man das Zu-Behör nicht.
Zum Beispiel spezielles Öl-Spray.
Ein Spray ist ein Zer-Stäuber, der Flüssig-Keiten fein verteilt.
Airfryer ist ein kleiner Back-Ofen
Ein Airfryer ist keine herkömmliche Fritteuse.
Er ist eher ein kleiner Back-Ofen.
Das sagt Marius Gemmel von der Stiftung Warentest.
Im Airfryer gibt es eine Heiz-Spirale und einen Lüfter.
Der Lüfter verteilt die heiße Luft im Gerät.
Anja Schwengel-Exner sagt:
Zwei Brötchen im großen Back-Ofen aufzubacken, braucht viel Energie.
Im Airfryer geht das schneller und mit weniger Strom.
Airfryer oder Back-Ofen: Was ist günstiger?
Es hängt davon ab, wie viel Essen man macht.
Anja Schwengel-Exner sagt:
Wer kleine Mengen zubereitet, spart mit dem Airfryer Geld.
Man muss den Airfryer nicht vorheizen.
Wenn man viel Essen machen will, muss man es in mehreren Schritten garen.
Der Gar-Raum ist klein.
Was ein Airfryer kann
Vor dem Kauf sollte man überlegen: Wie viele Personen essen mit?
Wenn man zwei verschiedene Speisen gleichzeitig machen will, sollte man ein Gerät mit zwei Gar-Räumen kaufen.
Das sagt Marius Gemmel.
Airfryer sind einfach zu bedienen.
Man muss nur die Temperatur und die Zeit einstellen.
Das sagt Marius Gemmel.
Manche Geräte haben auch Programme für bestimmte Speisen.
Eine App für das Handy ist eher eine Spielerei.
Welches Zu-Behör braucht man?
Es gibt viel Zu-Behör für Airfryer.
Man braucht aber nur wenig davon.
- Silikon-Einsätze
- gelochtes Back-Papier
Das macht es leichter, das Gerät zu reinigen.
Das Essen klebt dann nicht so fest an.
Das Back-Papier muss erst in den Korb, wenn Essen darauf liegt.
Sonst kann es hochfliegen und an die Heiz-Stäbe kommen.
Aluminium-Folie ist nicht gut.
Sie kann die Luft stören, wenn sie zirkuliert.
Aluminium kann auch ins Essen gelangen, besonders bei sauren oder salzigen Lebens-Mitteln.
Was ein gutes Gerät kostet
Der Preis sagt nicht immer, wie gut ein Gerät ist.
Die Stiftung Warentest testete im Dezember 2024 Airfryer.
Das teuerste Gerät war der Philips HD9880/90 für etwa 359 Euro. Die HD9880/90 ist eine Modell-Nummer.
Er war von allen Geräten am besten, wenn man Essen zubereitet.
Insgesamt war er "gut" (2,4).
Zwei günstige Modelle waren aber auch gut:
- Der Cosori CP158-AF für etwa 103 Euro war "gut" (2,3).
- Der Russell Hobbs SatisFry Air 26510-56 für etwa 94 Euro war "gut "(2,5).
Marius Gemmel sagt:
Ein hoher Preis bedeutet nicht immer die beste Leistung.
Worauf man beim Kauf achten sollte
Anja Schwengel-Exner rät:
Man sollte auf Sicherheit und All-Tags-Tauglichkeit achten.
- Das GS-Zeichen ist wichtig. Es steht für "Geprüfte Sicherheit".
Es ist ein freiwilliges Güte-Siegel.
Man erkennt es weltweit an.
- Ein Überhitzungs-Schutz ist wichtig.
- Rutsch-Feste Füße sind wichtig.
- Ein Cool-Touch-Gehäuse ist gut. Ein Cool-Touch-Gehäuse ist ein Gehäuse, das außen kühl bleibt.
Man kann das Gerät besser anfassen.
Airfryer richtig reinigen
Nachdem Sie gekocht haben, sollten Sie den Airfryer immer reinigen.
So brennen Fett und Krümel nicht ein.
Sonst kann es rauchen oder es können reizende Stoffe entstehen.
Für beschichtete Körbe sollte man Holz- oder Silikon-Werkzeuge benutzen.
Eine weiche Spül-Bürste ist besser als Metall-Besteck oder Scheuer-Schwämme.
Weniger Fett, aber nicht immer gesünder
Heiß-Luft ist eine Art, Essen mit weniger Fett zu machen.
Das sagt Anja Schwengel-Exner.
Es ist wichtig, was man in den Airfryer legt.
Frische Zu-Taten sind gesünder.
Zum Beispiel ein Fisch-Filet statt Fisch-Stäbchen.
Öl-Spray ist nicht nötig.
Man kann normales Speise-Öl in eine Sprüh-Flasche füllen.
Marius Gemmel sagt:
Man sollte Lebens-Mittel mit Stärke nicht zu heiß garen. Dazu gehören zum Beispiel Pommes.
Sonst kann Acrylamid entstehen.
Dieser Stoff kann Krebs verursachen.
Bei Hähnchen-Keulen ist es wichtig, dass man sie ganz durchgart. So tötet man Keime ab.