Der Staat hilft beim Kauf von E-Autos

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Der Staat hilft beim Kauf von E-Autos

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Ein E-Auto wird geladen.
Quelle: imago/Fotostand

Die deutsche Regierung hilft wieder, wenn man neue Elektro-Autos kauft.

Man kann bis zu 6.000 Euro bekommen.

Das Geld wird direkt vom Kauf-Preis abgezogen.

Auch Steuern muss man weniger zahlen.

Das soll mehr Menschen dazu bringen, ein Elektro-Auto (E-Auto) zu kaufen.

Welche E-Autos bekommen Geld?

Der Staat gibt insgesamt drei Milliarden Euro dafür aus.

Das reicht für etwa 800.000 Autos.

Man bekommt Geld für neue E-Autos.

Das sind zum Beispiel:

  • kleine Autos

  • große Autos wie Gelände-Wagen (SUVs).

SUVs ist die Abkürzung für Sport Utility Vehicles.

Das sind Autos, die aussehen wie Gelände-Wagen.

Diese Autos fahren aber auch auf normalen Straßen.

Man bekommt kein Geld für gebrauchte E-Autos.

Auch Autos mit Brennstoff-Zellen bekommen Geld.

Das sind Autos, die mit Wasser-Stoff fahren.

Autos mit Stecker-Hybrid-Antrieb bekommen auch Geld.

Das sind Autos, die mit Strom und Benzin fahren können.

Diese Autos müssen aber:

  • weniger als 60 Gramm Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstoßen.

CO2 ist ein Gas.

Dieses Gas entsteht, wenn Benzin verbrennt.

  • oder mindestens 80 Kilometer nur mit Strom fahren können.

Die Förderung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2026.

Man muss das Auto mindestens 36 Monate behalten.

Sonst muss man das Geld zurückzahlen.

Wie bekommt man das Geld?

Zuerst muss man das Auto anmelden.

Man stellt den Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr-Kontrolle (BAFA).

Man hat ein Jahr Zeit, den Antrag zu stellen, nachdem das Auto zugelassen wurde.

Man braucht ein BundID-Konto.

Das ist ein Online-Konto, mit dem man sich bei vielen Behörden im Internet anmelden kann.

Man braucht auch diese Unterlagen:

  • den Kauf-Vertrag oder Leasing-Vertrag

  • den Fahrzeug-Schein (Zulassungs-Bescheinigung Teil I)

  • die Steuer-Bescheide

  • einen Kindergeld-Nachweis, wenn man Kinder hat

  • die Konformitäts-Bescheinigung (CoC).

Das ist ein Nachweis darüber, dass das Auto mit den Regeln der Europäischen Union übereinstimmt.

Wer bekommt die Förderung?

Private Haushalte bekommen die Förderung.

Das sind Menschen mit wenig oder mittlerem Einkommen.

Das Einkommen darf höchstens 80.000 Euro im Jahr sein.

Bei Paaren zählt das gemeinsame Einkommen.

Man rechnet das Einkommen aus den letzten zwei Steuer-Bescheiden aus.

Rentner nutzen ihre Renten-Bescheinigung.

Für Familien mit Kindern ist die Grenze höher.

Für jedes Kind unter 18 Jahren erhöht sich die Grenze um 5.000 Euro.

Das gilt für maximal zwei Kinder.

So können Familien bis zu 90.000 Euro Einkommen haben.

Wie viel Geld gibt es?

Die Höhe des Geldes hängt ab von:

  • der Art des Autos

  • dem Einkommen

  • der Anzahl der Kinder

Für Elektro-Autos bekommt man mindestens 3.000 Euro.

Autos mit Stecker-Hybrid-Antrieb bekommen mindestens 1.500 Euro.

Wer weniger als 60.000 Euro verdient, bekommt zusätzlich 1.000 Euro.

Für jedes Kind gibt es zusätzlich 500 Euro.

Das gilt für maximal zwei Kinder.

Förderung für Dienstwagen

Wer einen Firmen-Wagen auch privat nutzt, muss dafür Steuern zahlen.

Für E-Autos wird diese Steuer jetzt viel geringer.

Das gilt auch für teure Autos.

Der Staat erhöht die Grenze für den Preis des Autos von 70.000 Euro auf 100.000 Euro.

Diese Regelung gilt rückwirkend für alle E-Autos, die seit dem 1. Juli 2025 gekauft wurden.

Für Elektro-Autos und Wasser-Stoff-Autos zahlt man nur 0,25 Prozent Steuern.

Für Autos mit Stecker-Hybrid-Antrieb zahlt man 0,5 Prozent Steuern.

Elektro-Dienstwagen abschreiben

Firmen können Elektro-Firmen-Wagen leichter von der Steuer absetzen.

Dies gilt für Autos, die Firmen zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 31. Dezember 2027 kaufen.

Im ersten Jahr kann man 75 Prozent des Kauf-Preises von der Steuer absetzen.

Firmen verteilen die restlichen Kosten über die nächsten fünf Jahre.

Das gilt für neue und für gebrauchte E-Autos, wenn die Firma sie kauft.

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