ALS: Eine unheilbare Krankheit der Nerven
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Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schlimme Krankheit der Nerven.
In Deutschland haben etwa 8.000 bis 9.000 Menschen ALS.
Die Krankheit ist selten und Ärzte können sie nicht heilen.
Bei ALS sterben die Nerven-Zellen im Gehirn und Rücken-Mark langsam ab.
Diese Nerven-Zellen steuern die Muskeln.
Deshalb werden die Muskeln schwach.
Man kann sich immer schlechter bewegen.
Am Ende kann man auch nicht mehr richtig atmen.
Erste Zeichen von ALS
Die ersten Zeichen sind oft schwer zu erkennen.
Sie treten meistens in der Mitte des Lebens auf.
Die Zeichen hängen davon ab, welche Nerven und Muskeln die Krankheit betrifft.
Oft sind die Hände ungeschickt.
Man stolpert leichter.
Manche Menschen haben Probleme, wenn sie sprechen oder schlucken.
Auch Muskel-Krämpfe und feine Zuckungen der Muskeln können auftreten.
Später werden die Muskeln immer schwächer und bauen ab.
Was passiert bei ALS im Körper?
Die Nerven-Zellen sterben langsam ab.
Bewegungen werden immer schwerer.
Man sollte trotzdem viel trainieren.
Sonst ist der Verlauf noch schneller.
Man kann normal denken, fühlen und das Herz bleibt meistens gesund.
Florian Schöberl ist ein Arzt für Krankheiten des Gehirns und der Nerven.
Er sagt: Die meisten ALS-Patienten erleben die Krankheit bis zum Tod bei vollem Bewusstsein.
Sie sterben meistens an Atem-Schwäche.
Am Ende schlafen sie ein und wachen nicht mehr auf.
Wie findet man heraus, dass jemand ALS hat?
Es dauert oft lange, bis Ärzte ALS erkennen.
Die Zeichen ähneln anderen Nerven-Krankheiten.
Wenn typische Zeichen zusammen mit bestimmten Eiweiß-Bestandteilen im Blut auftreten, ist das ein wichtiger Hinweis.
Diese Eiweiß-Bestandteile heißen Neurofilamente.
Ein Blut-Test kann helfen, ALS früher zu erkennen.
Früher mussten Ärzte dafür Nerven-Wasser entnehmen.
Auch, dass man die Funktion der Muskeln misst, ist wichtig.
Das nennt man Elektromyographie.
Verschiedene Arten von ALS
Es gibt verschiedene Arten von ALS.
Die häufigste Art ist die "sporadische ALS"
Etwa 90 Prozent der Patienten haben diese Form.
Man weiß noch nicht, warum sie entsteht.
Bei der "familiären ALS" wird die Krankheit in der Familie vererbt.
Eine neue Behandlung: Gentherapie
Bei ein bis zwei Prozent der ALS-Patienten gibt es einen besonderen Fehler im Erb-Gut.
Dieser Fehler heißt SOD1-Variante.
Ärzte können diese Patienten mit einem neuen Medikament behandeln.
Das Medikament heißt Tofersen.
Florian Schöberl sagt: Wir konnten mit Tofersen zum ersten Mal zeigen, dass die Schäden an den Nerven weniger werden.
Die Krankheit wird langsamer.
Die Patienten leben länger.
Ärzte spritzen Tofersen direkt in den Rücken-Mark-Kanal.
Sie geben es zuerst drei Mal im Abstand von 14 Tagen.
Danach geben sie es etwa einmal im Monat weiter.
Tofersen fängt die Bau-Anleitung für ein schädliches Eiweiß ab.
Dieses Eiweiß heißt Superoxid-Dismutase 1, kurz SOD1.
Das Eiweiß zerstört die Nerven-Zellen.
Tofersen sorgt dafür, dass dieses schädliche Eiweiß gar nicht erst entsteht.
Die Krankheit stoppt dadurch nicht.
Aber die Muskulatur baut nicht mehr so schnell ab.
Andere Behandlungen bei ALS
Für die meisten ALS-Patienten gibt es Therapien, die das Leben besser machen.
Sie sollen die Krankheit so gut wie möglich verlangsamen.
Das sind zum Beispiel:
- Physio-Therapie (Bewegungs-Übungen)
- Ergo-Therapie (Hilfe, damit Menschen den Alltag besser schaffen)
- Schluck-Therapie (Hilfe beim Schlucken)
Es gibt auch ein Medikament namens Riluzol.
Es kann die Krankheit etwas bremsen.
Florian Schöberl hofft, dass Forscher bald noch mehr Behandlungen finden.
Auch für die häufige sporadische ALS suchen Forscher weltweit nach besseren Therapien.
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Gentherapie kann Verlauf von ALS verlangsamen" und ist von Achim Schregle.