Das Gute zum Wochenende: Schalten Sie auch mal ab!

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Das Gute zum Wochenende:Schalten Sie auch mal ab!

Zu sehen ist Emina Mujagić.

von Emina Mujagić

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ZDFheute Good News


Guten Morgen,

ob Klimawandel oder Krieg - an belastenden Nachrichten mangelt es derzeit nicht. Viele von uns haben Angst vor all dem, was noch kommen mag. Doch wie umgehen mit diesen Ängsten?

Illustration des Rapper Savvy

Angst lässt sich mit verschiedenen Therapiemethoden bekämpfen.

08.04.2023 | 22:34 min

Wir alle kennen es: Doomscrolling. Kurz nur bei Instagram was anschauen und schon ist man in dem Hamsterrad der endlosen schlechten Nachrichten gefangen. Besonders in Zeiten zahlreicher globaler Krisen neigen viele von uns dazu, sich in den negativen Schlagzeilen zu verlieren - mit teils gravierenden Folgen. Denn Studien zeigen: Doomscrolling fördert Angst.

Eine neue Studie der Universität Havard bestätigt jetzt wieder, dass weniger oft mehr ist für unsere mentale Gesundheit. In der Studie wurden mehr als 300 junge Erwachsene - zwischen 18 und 24 Jahren - darum gebeten, eine Woche auf Social Media zu verzichten. Im Schnitt reduzierten sie die Nutzungszeit von zwei Stunden auf etwa eine halbe Stunde täglich. Und das tat ihnen gut, sagen die Forschenden. Angstsymptome gingen nach einer Woche Social Detox um 16 Prozent zurück.

Auch die Psychologin Anne-Lena Leidenberger ist davon überzeugt, dass es hilft, ab und zu mal abzuschalten. Wortwörtlich: Wenn einem die Flut an schlechten Nachrichten zu viel wird, dann kann eine Social Media und Nachrichtenpause helfen, die persönlichen Akkus wieder aufzuladen. Leidenberger arbeitet mit Menschen, die Angststörungen haben und liefert in unserer Reihe "Angst" interessante Hintergrundinformationen aus der Praxis, unter anderem über die Gründe, warum besonders junge Menschen zunehmend mit Zukunftsängsten kämpfen.

In diesem Sinne - ob jung oder alt - legen Sie doch an diesem ersten Adventswochenende auch eine digitale Pause ein. Einfach mal im Hier und Jetzt sein. Die Welt dreht sich auch ohne unser Doomscrolling weiter.

Ihre Emina Mujagić, Redakteurin plan b

Was noch gut war diese Woche

EU-Parlament beschließt neue Regeln für Spielzeug: Spielzeug wie Bausteine oder Puppen sollen in Zukunft weniger mit schädlichen Chemikalien belastet sein. Das betrifft auch importierte Spielwaren. Damit sollen Kinder in der EU besser vor unsicherem Spielzeug geschützt werden.

Berlin verschafft Wohnungslosen mehr als 1.000 Mietverträge: Der Berliner Senat hat in diesem Jahr bislang 1.183 Mietverträge für wohnungslose Menschen abschließen können. Mit den sechs öffentlich finanzierten "Housing First"-Projekten garantiere der Senat eine verlässliche Wohnraumversorgung für Menschen, die ohne diese Unterstützung keine Wohnung finden würden.

Neue Online-Plattform gegen Vermüllung in NRW: Die Plattform vernetzt Initiativen, Verein, Schulen, Verwaltungen und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Einsatz für eine saubere Umwelt. Dort finden sich auch Anregungen, Hilfen, Best-Practice-Beispiele und Mitmach-Angebote. Ziel sei es Aktionen aufeinander abzustimmen, Engagement zu stärken und mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

Ihre Portion Konstruktives am Wochenende

Ob im Adventskalender, auf Plätzchen, für Lebkuchen oder im Nikolaus - Weihnachten ohne Schokolade ist undenkbar. Ihre Herstellung alles andere als fair und nachhaltig. Wie sorgt man also für Genuss ohne schlechtes Gewissen?

Pralinen auf einem Holztablett

Ob im Adventskalender, auf Plätzchen, für Lebkuchen oder im Nikolaus – Weihnachten ohne Schokolade ist undenkbar. Die wichtigste Zutat für den zarten Genuss: Kakao.

26.06.2025 | 29:48 min

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Zusammengestellt von Emina Mujagić.

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