BMW ruft Autos zurück wegen Brandgefahr

Hunderttausende Wagen betroffen:Brandgefahr: BMW ruft Autos zurück

|

BMW beordert weltweit Hunderttausende Autos in die Werkstätten. Probleme mit dem Starter könnten zu Bränden führen. Der Autobauer ruft dazu auf, die Wagen im Freien zu parken.

BMW-Logo auf einem iX3 während der Weltpremiere in München am 05.09.2025 auf der IAA Mobility 2025.

Weltpremiere des BMW iX3 auf der IAA - nun muss der Autohersteller weltweit Hunderttausende Autos zurückrufen wegen Brandgefahr.

Quelle: epa

BMW ruft weltweit Hunderttausende Autos in die Werkstätten, um ein Problem am Starter zu beheben, das im schlimmsten Fall zu Feuer führen kann. Allein in Deutschland sind rund 136.500 Fahrzeuge betroffen, wie das Unternehmen mitteilt. In den USA sind es weitere knapp 195.000 Autos.

Eine weltweite Zahl nennt BMW nicht. Sie dürfte aber noch deutlich höher liegen, denn es sind zahlreiche Modelle aus einem Produktionszeitraum von September 2015 bis September 2021 betroffen - auch in Asien und anderen europäischen Ländern.

In den betroffenen Fahrzeugen könne an bestimmten Stellen Wasser in den Starter eindringen und Korrosion verursachen, heißt es von BMW. Ein Starten des Motors sei dann unter Umständen nicht mehr möglich. Es könne auch zu einem Kurzschluss und infolgedessen zu einer lokalen Überhitzung am Starter kommen. "Im ungünstigsten Fall führt dies möglicherweise zu einem Fahrzeugbrand."

Brandgefahr bei BMW-Autos: Wagen im Freien parken

Dies kann laut BMW auch im abgestellten Zustand auftreten. Betroffenen Kunden wurde "dringend" empfohlen, "bis zur Durchführung der Reparatur ihr Fahrzeug im Freien sowie nicht in unmittelbarer Nähe von Gebäuden abzustellen".

Zu den Kosten des Rückrufs äußerte sich BMW nicht. Da der Starter ausgetauscht und bei einzelnen Autos auch eine stärkere Batterie eingebaut werden muss, dürften diese sich durchaus aufsummieren.

Quelle: dpa
Thema

Weitere Nachrichten aus der Autobranche

  1. Ein Güterzug mit neuen Elektrofahrzeugen steht neben dem Werksgelände.
    Interview

  2. Das große Logo der IAA. Dahinter läuft ein Mann lang. An der Wand steht:IAA Mobility 2025, it´s all about mobility

    IAA in München:Deutsche Autobauer wollen Aufholjagd starten

    von Caroline Drees

  3. Umweltfreundliches Elektrofahrzeug Opel Mokka-e auf einer Messe in Riga, Lettland, am 24.09.2021.

    Abstände schrumpfen:Preisvorteil Verbrenner? E-Autos holen auf

    von Sina Mainitz

  4. Das Logo des deutschen Automobilherstellers BMW auf dem Gebäude des Hauptsitzes der Firma in München.

    Dennoch stabiler als Konkurrenz:BMW-Gewinn bricht um mehr als ein Viertel ein