Sturzflut im Himalaya: Warum wir so wenig aus Tibet wissen

Sturzflut im Himalaya:Was will China aus Tibet verschweigen?

|
Ein Ausschnitt des Chinesischen Präsidenten Xi vor Einsatzkräften, die in Nepal nach der schweren Sturzflut im Geröll nach Überlebenden suchen.

Nach der Sturzflut in Nepal und Tibet gibt es aus der von China kontrollierten Region Tibet nur ausgesuchte Informationen. Was will China verschweigen? ZDFheute live analysiert.

Seit Tagen sind Rettungskräfte auf der Suche nach weiteren Überlebenden in der Himalaya-Region. Bisher wurden in Nepal mehr als 1.100 Todesopfer gemeldet – mehr als 3.900 Menschen gelten noch als vermisst.  

Zu den Opferzahlen aus Tibet, das offiziell von China kontrolliert wird, gibt es jedoch wenige Informationen. China bestätigte zuletzt 16 Todesopfer auf tibetischer Seite. Mehr als 500 Menschen würden vermisst. Unabhängig überprüfen lassen sich die Zahlen nicht. Ausländische Journalisten benötigen für die Reise nach Tibet eine Sondergenehmigung. Sonst ist das Land tabu.  

Warum gibt es so wenige Informationen aus Tibet? Wie stark ist Tibet von der Sturzflut betroffen? Was will China verschweigen? Darüber spricht Carsten Rüger bei ZDFheute live mit ZDF-Korrespondentin Miriam Steimer in Nepal und China-Expertin Prof. Kristin Shi-Kupfer von der Universität Trier.

Mit Material von AP, dpa und Reuters

Thema