Frankreich: Schwere Ausschreitungen bei Massenprotesten

Ausschreitungen in Frankreich:Warum die Proteste in Frankreich eskalieren

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Ein vermumter Demonstrant sitzt auf einem umgefallenen Schrank. Er trägt Sonnenbrille und Kaputze und zeigt eine Geste Richtung Kamera. Im Hintergund sind verwüstete Straßen mit vielen Menschen.

Gewalt, Plünderungen und brennendes Rathaus: Die Ausschreitungen in Frankreich erreichen einen neuen Höhepunkt. Wie tief die Krise ist, ordnet ZDFheute live ein.

Gewaltsame Ausschreitungen und Zusammenstöße mit der Polizei haben die Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im französischen Bildungssystem überschattet. Besonders heftig waren die Krawalle in der zentralfranzösischen Stadt Limoges. Dort ging das historische Rathaus in Flammen auf. In vielen Städten, darunter Paris, Lyon und Marseille, wurden Autos angezündet und Geschäfte geplündert. Frankreichs Präsident Macron kündigte strafrechtliche Konsequenzen an. 

Premierminister Lecornu spricht von einem "entsetzlichen Ausmaß an Gewalt". 1.800 Menschen wurden landesweit festgenommen und 500 Polizisten und Feuerwehrleute verletzt. 

Wie konnten die Proteste, die als Schülerproteste begannen, so eskalieren? Wer randaliert und was erwarten die Menschen von den Protesten? Und: Welchen Handlungsspielraum hat die Regierung? Darüber spricht Jessica Zahedi bei ZDFheute live mit der Politikwissenschaftlerin Prof. Hélène Miard-Delacroix von der Sorbonne Université in Paris. 

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