Wie der Kampf gegen Ebola im Kongo an Grenzen stößt

Hilfsorganisation berichtet:Ebola: Warum Hilfe so schwierig ist

|
Ein Arzt in blauem Kittel und Mundschutz steht mit einem Kind an einem Wasserhahn, das Kind wäscht sich die Hände.

Kein Impfstoff, Misstrauen in der Bevölkerung und Angriffe auf Behandlungszentren: Der Kampf gegen Ebola im Kongo stößt an harte Grenzen. ZDFheute live spricht mit einer Hilfsorganisation.

Für die aktuelle Bundibugyo-Virusart in der Demokratischen Republik Kongo gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung. Gleichzeitig erschweren Misstrauen, Angriffe auf Behandlungszentren und schwierige Bedingungen vor Ort die Hilfe massiv. Und auch die Schließung der US-Behörde USAID hat die Gesundheitsversorgung vor Ort schwer getroffen.

Christian Katzer, Geschäftsführer von "Ärzte ohne Grenzen" Deutschland, berichtet, was seine Teams erleben und woran der Kampf gegen Ebola gerade besonders zu scheitern droht.

Warum glauben viele Menschen den Warnungen nicht? Wie schützt man Patienten und Helfer, wenn Zentren angegriffen werden? Was braucht es jetzt international, um den Ausbruch noch einzudämmen? Darüber spricht Christina von Ungern-Sternberg bei ZDFheute live mit Christian Katzer, Geschäftsführer von "Ärzte ohne Grenzen".

Thema

Mehr aus ZDFheute live