Der Fall Christa Pike:Warum die USA weiter hinrichten
Die Exekution der Mörderin Christa Pike im US-Bundesstaat Tennessee ist gescheitert, was die Debatte über die Todesstrafe neu entfacht hat. ZDFheute live über den Fall und die Reaktionen.
Die 50-jährige verurteilte Mörderin sollte am Mittwoch mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Doch nachdem ihr die vorgeschriebenen zwei Dosen verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich in kritischem Zustand.
Die Todesstrafe ist in 27 der 50 US-Bundesstaaten gesetzlich verankert. Jedoch wird sie nur in wenigen Staaten tatsächlich vollstreckt; in den anderen gilt ein Hinrichtungsstopp oder es gab seit Jahrzehnten keine Exekutionen mehr.
Bei Exekutionen mit Giftspritze kommt es häufiger zu Fehlern als bei jeder anderen Hinrichtungsmethode. Die Debatte über die Todesstrafe in den USA ist neu entbrannt.
Was bedeutet der Fall für die Todesstrafe in den USA? Wann werden Menschen in den USA hingerichtet und wie können sie sich wehren? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit USA-Korrespondent David Sauer und Jürgen Rodegra, Rechtsanwalt in Berlin und New York. Seid dabei und stellt eure Fragen.