Flaute beim Ausbau der Offshore-Windkraft
Offshore-Windkraft soll massiv ausgebaut werden. Allerdings ziehen sich Firmen wie Total Energies und BP aus bereits geplanten Projekten zurück. Ein neues Gesetz will neue Anreize schaffen.
Es stockt bei der Offshore-Windkraft. Eigentlich soll Offshore-Windkraft massiv ausgebaut werden. Doch stattdessen ziehen sich Unternehmen wie Total Energies und BP aus bereits geplanten Projekten zurück und Flächenauktionen scheitern, weil Interessenten fehlen. Gründe sind gestiegene Kosten für Komponenten und ein Ausschreibungsmechanismus in Deutschland, der von Unternehmen verlangt, ohne staatliche Zuschüsse auszukommen. Die Bundesregierung hat nun einen Entwurf für ein Gesetz zum Ausbau der Windenergie auf See vorgelegt. Laut Branchenverbänden reicht der allerdings nicht aus, um Investitionen in Offshore-Projekte zu sichern.