"Können nicht 60 Milliarden sparen und keiner kriegt das mit"
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) räumt bei "maybrit illner" ein: Man könne „nicht 60 Milliarden sparen und keiner kriegt das mit“. „Das wird schon etwas sein, was auch zur Diskussion in diesem Land führt“, betonte er.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zeigte sich optimistisch, das Problem der für 2028 und 2029 im Bundeshaushalt drohenden hohen Milliarden-Defizite lösen zu können. Die anstehenden Strukturreformen wie etwa die Sozialstaatsreform müssten jetzt schnell umgesetzt werden. „Wir werden natürlich uns auch Bereiche wie die Subventionen und andere angucken“, so Klingbeil. Am Ende müsse es „ein sehr gerechtes Gesamtpaket geben, mit dem diese Regierung dann rausgeht, das diese Regierung auch als gemeinsames Paket präsentiert“. Allerdings könne man „nicht 60 Milliarden sparen und keiner kriegt das mit“, betonte der Finanzminister. „Das wird schon etwas sein, was auch zur Diskussion in diesem Land führt“, betonte er.
Dies ist ein Ausschnitt aus: "maybrit illner" mit dem Thema "Deutschland ohne Wachstum - Opfer bringen für den Neustart?" vom 29. Januar 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.