heute journal - der Podcast: Was, wenn die AfD im Osten regiert?

heute journal - der Podcast:Was wäre, wenn die AfD im Osten allein regiert? Mit Alexander Prinz „Der Dunkle Parabelritter“

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heute journal - der Podcast mit Helene Reiner und Christian Sievers

Am 06. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Und laut aktueller Umfragen könnte die AfD stärkste Kraft werden und vielleicht sogar die absolute Mehrheit bekommen. Helene Reiner und heute journal-Moderator Christian Sievers blicken auf die Zeit nach der Wahl: Was würde eine Alleinregierung der AfD für Sachsen-Anhalt bedeuten, welche Folgen hätte das für den Bund? Mit dem YouTuber und Autoren Alexander Prinz alias "Der Dunkle Parabelritter" und dem Politikwissenschaftler Prof. Marcel Lewandowsky sprechen sie über mögliche Szenarien und darüber, was Menschen dazu treibt, extreme Parteien zu wählen.

Am 6. September sind Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Die AfD ist laut aktuellen Umfragen dort fast doppelt so stark, wie die CDU. Damit könnte in Sachsen-Anhalt zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Landespartei die absolute Mehrheit erreichen, die vom Verfassungsschutz als “gesichert rechtsextrem” eingestuft wird.

Bei der Bundestagswahl 2025 hat die AfD im Osten rund doppelt so viele Stimmen bekommen, wie im Westen. Dabei wird die Partei in Ostdeutschland eher in ländlichen Regionen gewählt. Dort spielen Themen wie Abwanderung und wirtschaftliche Unzufriedenheit eine große Rolle.  

Blickt man darauf, wer die AfD bei der Bundestagswahl 2025 gewählt hat und warum, fallen zwei Aspekte besonders auf. Zum einen ist die AfD in der Wählergruppe der 35-59 Jährigen am erfolgreichsten. Diese Gruppe sieht sich vor allem mit Abstiegs- und Zukunftsängsten konfrontiert. Bei der jüngsten Wahlgruppe, den Wählern unter 25 Jahren, erfährt die AfD 19 Prozent-Zustimmung.  

Zum anderen zeigt sich hier ein ganz anderer Trend, der vor allem die AfD, aber auch die Linke betrifft. Hier ist die sogenannte „Modern Gender Gap“, besonders deutlich - also das Auseinanderdriften von männlicher und weiblicher Wählerschaft. 

Dieser "Gender Gap" tritt in fast allen Altersgruppen auf, besonders deutlich aber bei den jungen Wählern. Demnach haben junge Frauen unter 25 Jahren deutlich häufiger links gewählt, junge Männer im gleichen Alter dagegen deutlich häufiger die AfD. 

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Was steckt hinter den großen Schlagzeilen? Gemeinsam mit Marietta Slomka, Christian Sievers und Dunja Hayali blickt Helene Reiner in jeder Folge auf ein wichtiges Thema der Woche.
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