Soziologe sieht Potenzial für größere Protestbewegung
Der Berliner Sozialwissenschaftler Christian Volk sieht in den geplanten Gen-Z-Demos das Potenzial für eine größere Protestbewegung. "Es ist enorm viel Druck im Kessel", sagt der Professor an der Humboldt-Universität. "Wohnungsnot, Kürzungen im Bildungsbereich, Wehrpflichtdebatte und gesellschaftlicher Rechtsruck - da kommt vieles zusammen." Die jungen Menschen forderten ein, "dass ihre politischen Erfahrungen und Zukunftserwartungen auch gehört werden".
Was für eine große Protestbewegung allerdings noch fehle, sei ein verbindendes Thema. Bei der Klimabewegung Fridays for Future sei das der Klimawandel gewesen, die "Letzte Generation" habe ihre Sitzblockaden geschickt organisiert. Eine "vergleichbare gemeinsame Konfliktlinie" sehe er bei der Initiative "Gen Z regelt" bislang noch nicht.







