Venezuela: News zu US-Angriffen und Maduro-Festnahme im Liveblog

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Nach Festnahme von Venezuelas Präsident:Liveblog: Venezuela meldet 100 Tote bei US-Angriff

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Die USA haben Venezuelas Staatschef Maduro gefangen genommen. Bei dem US-Angriff sind nach venezolanischen Angaben 100 Menschen getötet worden - alle Entwicklungen im Liveblog.

Über dieses Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 08.01.2026 ab 5:30 Uhr sowie im heute journal am 07.01.2026 ab 21:45 Uhr.

Über dieses Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 08.01.2026 ab 5:30 Uhr sowie im heute journal am 07.01.2026 ab 21:45 Uhr.
Wichtige Meldungen

In eigener Sache

Wir beenden den Liveblog vorerst an dieser Stelle. Wir danken für Ihr Interesse. Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen rund ums Thema finden Sie weiterhin auf zdfheute.de und auf unserer Themenseite zu Venezuela


Wie viel Öl hat Venezuela?

Wie viel Öl hat Venezuela?

Donald Trump will an Venezuelas Öl. Wie viele Reserven das Land hat und warum die Produktion in den vergangenen Jahren eingebrochen ist: der Überblick in Grafiken.

Zum Beitrag

China wirft USA Willkür vor

China wirft den USA nach dem Vorgehen des US-Militärs gegen einen unter russischer Fahne fahrenden Öltanker Willkür vor. Die willkürliche Beschlagnahmung ausländischer Schiffe durch die USA in internationalen Gewässern sei ein schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. China habe sich stets gegen "illegale einseitige Sanktionen" ausgesprochen, die keine Grundlage im Völkerrecht hätten und nicht vom UN-Sicherheitsrat genehmigt worden seien, erklärte sie. 

US-Streitkräfte hatten den Öltanker am Mittwoch im Nordatlantik beschlagnahmt. Der Tanker hatte zuvor nach US-Angaben Erdöl aus Venezuela und dem Iran transportiert - Verbündete und wichtige Öl-Handelspartner Chinas, das den Rohstoff in großer Menge importieren muss.


Trump: Venezuela "wiederaufbauen"

In einem Gespräch mit der "New York Times" sagte US-Präsident Donald Trump, die venezolanische Regierung unter der geschäftsführenden Präsidentin, Delcy Rodríguez, sei bereit, alles zu geben, was die US-Regierung für notwendig halte. "Wir werden es auf sehr gewinnbringende Weise wiederaufbauen", kündigte er an. "Wir werden Öl nutzen, und wir werden Öl nehmen. Wir senken die Ölpreise und wir werden Venezuela Geld geben, das sie dringend brauchen", so Trump. 


SPD-Papier: USA missachten Völkerrecht

Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die US-Regierung wegen des Vorgehens in Venezuela deutlich und fordert eine stärkere Positionierung der EU. "Die Trump-Administration missachtet mit dem Vorgehen in Venezuela das Völkerrecht", heißt es in dem Entwurf für die zweitägige Klausur der SPD-Bundestagsfraktion. 


Angriff in Venezuela: Zahl der Toten steigt

Bei dem US-Angriff in Venezuela sind laut venezolanischem Innenministerium 100 Menschen ums Leben gekommen. Demonstranten in Caracas fordern weiter die Freilassung Maduros.

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Trump: US-Aufsicht über Venezuela wird "viel länger" dauern

US-Präsident Donald Trump lässt die Dauer der US-Aufsicht über Venezuela offen. "Nur die Zeit wird es zeigen", sagt er in einem Interview mit der "New York Times". Auf die Frage, ob es sich um drei Monate, sechs Monate, ein Jahr oder länger handeln werde, sagt Trump: "Ich würde sagen, viel länger."


Moskau-Korrespondent: "Blamage" für Russland

Dass die USA einen russischen Öltanker enttarnt und geentert haben, sei eine "Blamage" für Russland, sagt Armin Coerper, ZDF-Korrespondent in Moskau. Die Frage sei, welche Folgen das Geschehen in Venezuela nun für Russland habe - "da geht es natürlich um das Ölgeschäft". Wenn die USA nun "immer mehr den Ölpreis dominieren und beherrschen können, ist das etwas, das Moskau überhaupt nicht gefällt".

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US-Korrespondent: "Offenbar neues Sanktionspaket gegen Russland in Vorbereitung"

Nach der Beschlagnahmung eines russischen Öltankers ist nach Einschätzung von ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen schwer absehbar, "was das jetzt für das amerikanisch-russische Verhältnis bedeutet". Er könne sich aber "kaum vorstellbar, dass das jetzt stattgefunden hat, ohne dass man hinter den Kulissen ständig in Kontakt gewesen ist in Moskau und Amerika", sagt er im ZDF-Morgenmagazin.  

Der "entscheidende Lackmus-Test" stehe kommende Woche an. "Der republikanische Senator Graham hat heute angekündigt, dass offenbar ein neues Sanktionspaket gegen Russland in Vorbereitung ist." Dieses sei von Republikanern und Demokraten getragen, auch Präsident Trump habe schon grünes Licht gegeben. 

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USA entern russischen Öltanker

Im Nordatlantik haben Spezialkräfte der US-Armee einen unter russischer Fahne fahrenden Tanker beschlagnahmt. Geladen hatte das Schiff Öl aus Venezuela.

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Bericht: US-Ölfirmen stellen Bedingungen für Venezuela-Investitionen

US-Ölkonzerne fordern einem Medienbericht zufolge von der Regierung in Washington ernsthafte Garantien für umfangreiche Investitionen in Venezuela. Die Manager dringen auf starke rechtliche und finanzielle Absicherungen, bevor sie Kapital zusagen, wie die Zeitung "Financial Times" berichtet. US-Präsident Donald Trump drängt die Konzerne, in den südamerikanischen Ölsektor zu investieren. Am Freitag ist dazu ein Treffen im Weißen Haus geplant.


Wichtige Meldung

Venezolanischer Innenminister: Bislang 100 Tote bei US-Angriff

Bei dem US-Angriff in Caracas am Wochenende zur Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro sind nach venezolanischen Regierungsangaben rund 100 Menschen getötet worden. Etwa genau so viele seien bei dem "schrecklichen Angriff" verletzt worden, sagt Innenminister Diosdado Cabello. Die Opferzahl könne noch weiter ansteigen. Unter den Getöteten seien auch Zivilisten, darunter Frauen, die zur Zeit des Angriffs in ihren Häusern schliefen, so Cabello. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 

Nach US-Angriff: Venezolanisches Militär beerdigt Soldaten

Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat das venezolanische Militär in der Hauptstadt Caracas Dutzende gefallene Soldaten bestattet. Diese waren bei dem US-Einsatz getötet worden, der die Gefangennahme des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro zum Ziel hatte. "Danke, dass Sie ihnen ermöglicht haben, eine militärische Laufbahn einzuschlagen" sagt Rafael Murillo, ein Kommandant der Streitkräfte, den anwesenden Familien.


Wichtige Meldung

Trump: Venezuela investiert Öl-Einnahmen nur in US-Produkte

Venezuela wird die Einnahmen aus seinen Öl-Geschäften mit den USA laut US-Präsident Donald Trump nur in US-Produkte investieren. "Ich wurde gerade darüber informiert, dass Venezuela mit den Einnahmen aus unserem neuen Öl-Deal ausschließlich in den USA hergestellte Produkte kaufen wird", schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dazu gehörten unter anderem US-Agrarprodukte, Medikamente, medizinische Geräte und Ausrüstung zur Verbesserung des venezolanischen Stromnetzes und der Energieanlagen.

Mit anderen Worten, Venezuela verpflichte sich, mit den USA als Hauptpartner Geschäfte zu machen, schreibt Trump weiter und bezeichnet dies als eine kluge Entscheidung und eine "sehr gute Sache" für die Menschen in Venezuela und den Vereinigten Staaten.

US-Vizepräsident: Haben die Kontrolle über die Geldmittel Venezuelas

US-Vizepräsident JD Vance sagt, dass Venezuela sein Öl nur dann verkaufen kann, wenn es den Interessen der Vereinigten Staaten dient. "Wir kontrollieren die Energieressourcen, und wir sagen dem Regime: Ihr dürft das Öl verkaufen, solange ihr Amerikas nationalem Interesse dient, ihr dürft es nicht verkaufen, wenn ihr Amerikas nationalem Interesse nicht dienen könnt", sagt Vance in Auszügen aus einem Interview mit dem Sender Fox News, die vor der offiziellen Ausstrahlung veröffentlicht werden. Er fügt hinzu, die USA hätten die Kontrolle über die Geldmittel Venezuelas.


USA ermitteln gegen Besatzungsmitglieder

Die USA ermitteln gegen Besatzungsmitglieder eines in Russland registrierten Öltankers. Das US-Militär hatte das Schiff nach Angaben vom Mittwoch im Nordatlantik nach wochenlanger Verfolgung durch die US-Behörden geentert und beschlagnahmt. Die Besatzungsmitglieder stünden unter Verdacht, Anordnungen der Küstenwache missachtet zu haben, erklärte Justizministerin Pam Bondi. Gegen alle Verantwortlichen würden rechtliche Schritte eingeleitet. 

Das Justizministerium beobachte mehrere weitere Schiffe, um ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, sagte Bondi. Jeder, der sich auf einem Schiff den Anweisungen der Küstenwache oder anderer Bundesbeamter widersetze, werde zur Rechenschaft gezogen.


USA beschlagnahmen Öltanker im Atlantik

Die USA haben nach wochenlanger Verfolgungsjagd einen Öltanker beschlagnahmt, der unter russischer Flagge fährt. Grund seien Verstöße gegen US-Sanktionen, so die US-Streitkräfte.

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Was steckt hinter dem US-Vorgehen im Nordatlantik?

Was steckt hinter dem US-Vorgehen im Nordatlantik?

Die USA beschlagnahmen einen Öltanker unter russischer Flagge im Nordatlantik. Es ist ein Machtspiel mit Venezuela und dem Kreml. Was bedeutet das US-Vorgehen?

Zum Beitrag

Venezuela verhandelt mit den USA über Ölverkauf

Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA bestätigt Gespräche mit den USA über den Verkauf von Erdöl. "Derzeit läuft eine Verhandlung mit den Vereinigten Staaten über den Verkauf von Erdölmengen im Rahmen der bestehenden Handelsbeziehungen", teilt PDVSA mit. Grundlage für den Handel seien Transparenz und "Nutzen für beide Seiten", heißt es. 

Der Ölkonzern PDVSA unterliegt seit 2019 umfassenden US-Sanktionen, die USA kündigten jedoch am Mittwoch an, einige Sanktionen gegen Venezuela aufzuheben. Ob dies auch PDVSA betrifft, ist unklar.


ZDF-Korrespondentin: "Tanker soll zu Schattenflotte gehören"

Nach über zwei Wochen Verfolgung hat das US-Militär im Nordatlantik einen russischen Öltanker in seine Kontrolle gebracht. Das Schiff soll zuvor eine US-Seeblockade durchbrochen haben. Claudia Bates berichtet.

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Quelle: dpa, AFP, Reuters, AP
Über dieses Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 08.01.2026 ab 5:30 Uhr sowie im heute journal am 07.01.2026 ab 21:45 Uhr.