Fähre vor Nordzypern gekentert - Behörden melden sieben Tote

267 Menschen waren an Bord:Fähre vor Nordzypern gekentert - Behörden melden sieben Tote

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Nach dem Kentern einer Fähre vor der Küste Nordzyperns sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. An Bord befanden sich nach Regierungsangaben über 260 Menschen.

Nach einem Fährunglück vor der nordzyprischen Hafenstadt Kyrenia ist ein Rettungsboot im Einsatz.

Nach einem Fährunglück vor der nordzyprischen Hafenstadt Kyrenia ist ein Rettungsboot im Einsatz.

Quelle: Imago

Bei einem Fährunfall vor der Insel Nordzypern sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte suchten noch nach 23 Personen, sagte der nordzyprische Präsident Tufan Erhürman dem Sender CNN Türk. 237 Passagiere seien gerettet worden.

An Bord der Fähre befanden sich nach Angaben des Regierungschefs, Ünal Üstel, 267 Menschen.

Schiff war auf dem Weg nach Mersin

Das Schiff war den Behörden zufolge kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia gekentert. Es war auf dem Weg ins südtürkische Mersin. Dem nordzyprischen Verkehrsminister Erhan Arikli zufolge drang Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt. Rettungskräfte seien bereits am Unglücksort.

Videoaufnahmen zeigten Menschen mit Schwimmwesten, die im Wasser rund um das gekenterte Schiff treiben. Welchem Unternehmen die Fähre gehört, war zunächst nicht bekannt.

Die Türkei hatte 1974 den Norden Zyperns besetzt. Die Türkische Republik Nordzypern erklärte im Jahr 1983 ihre Unabhängigkeit, wird aber nur von der Türkei anerkannt, die dort heute etwa 30.000 Soldaten stationiert hat. Alle anderen Staaten betrachten die Republik Zypern im Süden als einzig legitimen Staat auf der Insel.

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Quelle: dpa, AFP, AP
Über das Thema berichtet die ZDFheute Xpress am 30.08.2026 ab 15:28 Uhr.