DWD hebt Warnung vor Glätte im Nordosten auf

Verkehrseinschränkungen möglich:DWD hebt Warnung vor Glätte im Nordosten auf

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Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor Glätte im Nordosten aufgehoben. In höheren Lagen drohen allerdings weiterhin Schnee, Regen und stürmische Böen.

Özden Terli, Christa Orben, Katja Horneffer

Die Wettervorhersage fürs Wochenende.

20.02.2026 | 0:44 min

Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnung vor Glätte im Nordosten Deutschlands aufgehoben. Sie galt in der Nacht zum Samstag für Teile Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns sowie Berlin.

In der Hauptstadt waren am Morgen bei Regen Gehwege und Seitenstraße mitunter noch spiegelglatt. In Mecklenburg-Vorpommern kam es bis zum Morgen trotz Glatteis nur zu wenigen leichten Unfällen. Auch in den restlichen betroffenen Regionen lagen nach ersten Angaben der Polizei keine Meldungen zu größeren Verkehrsunfällen wegen des Wetters vor.

Laut Wetterdienst kann es noch bis zum Vormittag in Vorpommern und Ostbrandenburg gefrierenden Regen und Glatteis geben.

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

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Im Laufe des Samstags mildere Temperaturen

Im Laufe des Samstags soll sich die Lage von Westen her mit deutlich milderen Temperaturen weiter entspannen. In der Osthälfte und vereinzelt in der Mitte des Landes tritt zu Beginn der Nacht noch leichter Frost bei null bis zu minus sechs Grad auf, bevor von Westen her Tauwetter einsetzt.

Im Allgäu örtlich bis zu 40 Zentimeter Neuschnee

Neben gefrierendem Regen kann es in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen schneien. Dort werden zunächst ein bis fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, in tiefen Lagen im Osten sind vorübergehend ebenfalls wenige Zentimeter möglich.

Heute steigt die Schneefallgrenze schnell auf über 1.000 Meter. Am Alpenrand fallen oberhalb dieser Marke verbreitet 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen bis zu 30 Zentimeter, im Allgäu örtlich sogar bis zu 40 Zentimeter. Mit der einsetzenden Milderung kommt von Westen her Regen. In einigen Mittelgebirgslagen können bis Montagabend durch Regen und Schmelzwasser 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.

Zudem frischt der Wind auf. An Küstenabschnitten und im Bergland sind Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Auf dem Brocken werden schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde erwartet. Auch im Bergland bleibt es stürmisch.

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Quelle: dpa
Über die Wetteraussichten berichtete die heute Sendung am 20.02.2026 ab 19 Uhr.

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