Lage in Nepal: "Wir haben kaum Informationen aus dieser Region"
In Nepal seien überlebende Menschen abgeschnitten von Nahrung, Wasser und Infrastruktur, so Sarah Klaußner von der Friedrich-Ebert-Stiftung aus Kathm
In Nepal hat eine gewaltige Sturzflut Dutzende Menschen in einem Touristengebiet nahe Tibet in den Tod gerissen, Hunderte werden vermisst. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog.
In Nepal seien überlebende Menschen abgeschnitten von Nahrung, Wasser und Infrastruktur, so Sarah Klaußner von der Friedrich-Ebert-Stiftung aus Kathm
Eine Sturzflut in der Region sei nicht ungewöhnlich, so Geomorphologe Hovius. Vermutlich sei ein Gletscher zusammengebrochen und habe sehr schnell sehr viel Wasser ins Tal gebracht.
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal seien bislang 95 Tote geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Die Tourismusbehörde sprach von 403 vermissten Touristen, darunter 341 Ausländer. Unter den vermissten Touristen seien Menschen aus den USA, Indien, Malaysia und Großbritannien sowie 62 nepalesische Reisende, teilte die Tourismusbehörde mit.
Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, es habe derzeit "keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen". Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Kathmandu stünden mit den örtlichen Behörden "im engen Kontakt".

Nach einer Sturzflut in Nepal werden den Behörden zufolge Hunderte Reisende vermisst. Darunter mehr als 290 Ausländer - auch Deutsche. Fast 100 Menschen sind gestorben.
Nach einer Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal werden nach Behördenangaben Hunderte Reisende vermisst. Ganze Dörfer seien durch die Flutwelle weggespült worden. ZDFheute live ordnet ein.
Die Zahl der Todesopfer nach der heftigen Sturzflut in einer Gebirgsregion zwischen Nepal und Tibet hat sich auf mindestens 95 erhöht. Hunderte Menschen - auch Polizisten und Soldaten - werden weiter vermisst, wie das Büro von Regierungschef Balendra Shah mitteilte.
Ein gewaltiger Erdrutsch aus Schlamm und Geröll hat an der Grenze zwischen Nepal und der chinesischen Region Tibet eine verheerende Flutkatastrophe ausgelöst. Nach Angaben der Behörden kamen auf der nepalesischen Seite mindestens 95 Menschen ums Leben, zudem werden Hunderte Touristen vermisst.

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