Musikproduzent Clive Davis im Alter von 94 Jahren gestorben

Legendärer Musikproduzent:Clive Davis im Alter von 94 Jahren verstorben

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Clive Davis ist tot. Der Entdecker von Whitney Houston, Barry Manilow und anderen Musikstars starb im Alter von 94 Jahren.

Clive Davis

Clive Davis

Quelle: AP

Der legendäre Musikproduzent Clive Davis, der Stars wie Whitney Houston und Barry Manilow entdeckt hat, ist tot. Davis sei im Alter von 94 Jahren in New York gestorben, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Familie und sein Management. Zuvor war der Musikproduzent Medienberichten zufolge mit Atemwegsproblemen in einem Krankenhaus gewesen.

Neben Houston und Manilow förderte Davis auch Stars und Bands wie Janis Joplin, Santana, Bruce Springsteen, Billy Joel, Pink Floyd, Patti Smith, Alicia Keys und Aerosmith - und prägte damit die Musikgeschichte der vergangenen Jahrzehnte entscheidend mit. Zu seinem 90. Geburtstag hatte sich der Produzent selbst noch eine riesige Party in New York mit dutzenden Stargästen und eine Mini-Dokuserie geschenkt. Ansonsten hatte er sich aber bereits weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgezogen.

Whitney Houston steht vor einem Mikrofon, die Arme offen erhoben in der Luft. Die Haare trägt sie in einem Turban und sie trägt glitzernde Ohrringe und Oberteil.

1994 feierte Whitney Houston in Südafrika das Ende der Apartheid. 30 Jahre später begeistert der Konzertfilm weltweit – ein Mix aus Hoffnung, Emotionen und unvergesslichen Hits.

31.12.2025 | 89:22 min

Davis musste sich das College selbst verdienen

Geboren wurde der Produzent 1932 im New Yorker Stadtteil Brooklyn in eine jüdische Familie hinein. Seine Eltern starben kurz nacheinander, als Davis gerade ins College gekommen war. "Ich hatte dann noch 4.000 Dollar, um durch das College und das Jura-Studium zu kommen", sagte der Star-Produzent einmal in einem Interview. Um Stipendien zu bekommen, musste Davis seinen Notendurchschnitt hoch halten. "Das hat mir eine gute Arbeitsmoral eingebracht."

Nach dem Abschluss arbeitete er als Anwalt und kam schließlich zur Musik-Firma Columbia, bevor er mehrere eigene Labels gründete. Der mehrfache Grammy-Gewinner ist seit dem Jahr 2000 auch Mitglied der Ruhmeshalle des Rock and Roll. Privat scheiterten zwei Ehen, aus denen Davis vier Kinder hat. In seiner 2013 erschienenen Autobiografie "The Soundtrack of My Life" bekannte sich Davis zu seiner Bisexualität. "Erst im mittleren Alter, nach zwei gescheiterten Ehen, habe ich - wenn es um Beziehungen ging - über das Geschlecht hinaus geschaut."

Bruce Springsteen spielt auf der Gitarre und singt ins Mikrofon.

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31.12.2025 | 74:36 min

An seinem Leben habe er "alles geliebt", sagte Davis vor wenigen Jahren dem "Rolling Stone". "In die Platten-Branche zu gehen und mein Leben der Musik zu verschreiben, war unglaublich erfüllend und befriedigend in jeder Hinsicht."

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Quelle: dpa, Reuters, ZDF

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