Mindestens 22 Verletzte:Starkes Erdbeben erschüttert Japan
Japan ist häufige Erdbeben gewohnt - diesmal allerdings ist die Stärke mit 5,7 hoch. Erste Nachbeben hat es bereits gegeben. Behörden warnen vor heftigen weiteren Erschütterungen.
Bei einem starken Erdbeben in Japan wurden Dutzende Menschen verletzt. Auf das Beben folgten mehrere Nachbeben. Die japanische Wetterbehörde warnt vor weiteren Erschütterungen.
08.11.2026 | 0:19 min
Nach einem starken Erdbeben in Zentraljapan hat die japanische Wetterbehörde vor weiteren starken Beben gewarnt. Das Beben ereignete sich am Sonntagmorgen und hatte nach Angaben der Behörde eine Stärke von 5,7. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 5,5 an. Japanische Medien berichteten von mindestens 22 Verletzten. Es folgten schwächere Nachbeben.
Weitere Beben, Erdrutsche und Steinschlag erwartet
Die Wetterbehörde rief die Menschen auf, sich in der kommenden Woche auf mögliche starke Beben einzustellen, insbesondere in den nächsten zwei bis drei Tagen. Die Menschen sollten mit Erdrutschen und Steinschlag rechnen und bei Regen wachsam bleiben, sagte Behördenvertreter Ayataka Ebita.
Bislang sei keine erkennbare Veränderung an der tektonischen Platte im Nankai-Graben festgestellt worden. In dem Bereich könnte es nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu einem Megabeben kommen.
Bei dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans sind im Juli 2026 mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.
29.07.2026 | 1:34 minStärkste Erschütterungen in Aichi - Tokio nicht betroffen
Der Erdbebenherd lag in rund 40 Kilometern Tiefe in der Präfektur Shizuoka. Am stärksten waren die Erschütterungen nach amtlichen Messungen in der benachbarten Präfektur Aichi.
Betroffen waren auch die Städte Kyoto und Nara sowie die Präfekturen Gifu und Yamanashi. In Yamanashi liegt der Berg Fuji. In der Hauptstadt Tokio war das Beben nicht zu spüren.
Im Dezember 2025 lässt ein starkes Erdbeben von 7,6 vor der nordöstlichen Küste Japans lässt die Bevölkerung zittern.
08.12.2025 | 0:48 minVorsichtsmaßnahmen wegen angekündigter Nachbeben
Fernsehbilder zeigten zerbrochene Schaufenster und Glasscherben auf den Straßen. In einer Buchhandlung fielen Bücher aus den Regalen. Menschen flohen aus Gebäuden. Einige stürzten dabei auf Treppen und verletzten sich. Nach dem Beben fuhren die Shinkansen-Schnellzüge in den betroffenen Gebieten vorsichtshalber langsamer, da Erdbeben die Gleise beschädigen können.
Japan liegt in einer erdbebengefährdeten Region. Die Behörden raten den Menschen regelmäßig, sich mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Batterien einzudecken, Pläne zum Schutz bereitzuhalten und Wanderschuhe griffbereit zu halten.
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