Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt bei heute am 10.01.2026 um 19 Uhr.

Wichtige Meldungen

Ukraine: Russischer Luftangriff auf Kiew

Russland greift ukrainischen Militärangaben zufolge Kiew aus der Luft an. In einem der Stadtteile sei ein Feuer ausgebrochen. Die ukrainische Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, teilt der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.


Großbritannien will neue Raketen für die Ukraine entwickeln

Großbritannien will nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele entwickeln. Die Regierung in London schreibt dazu für das Projekt "Nightfall" einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen.


Von der Leyen: Russland muss nun Friedenswillen zeigen

Russland muss EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zufolge nun zeigen, dass es an einem Frieden interessiert ist. Die Regierung in Kiew und ihre Verbündeten hätten sich auf einen Friedensplan und Sicherheitsgarantien geeinigt, die nach einem Waffenstillstand in Kraft treten würden, sagt von der Leyen vor Journalisten. Bei dem Plan handele es sich um den 20-Punkte-Vorschlag, den der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump besprochen habe. Zudem gebe es umfangreiche Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine.


Kiew: Ölplattformen im Kaspischen Meer getroffen

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben drei Bohrplattformen des russischen Ölkonzerns Lukoil im Kaspischen Meer angegriffen. Die Anlagen W. Filanowski, Juri Kortschagin und Waleri Graifer seien getroffen worden, teilt das Militär mit. "Diese Anlagen dienen der Unterstützung der russischen Besatzungsarmee. Es wurden direkte Treffer registriert. Das Ausmaß der Schäden wird derzeit ermittelt."


Wie Selenskyj den Sicherheitsapparat der Ukraine umbaut

Wie Selenskyj den Sicherheitsapparat der Ukraine umbaut

Präsident Selenskyj hat wegen eines Korruptionsskandals mehrere Positionen in seiner Regierung neu besetzt. Der Umbau des Sicherheitsapparats könnte sich auf die Front auswirken.

Zum Beitrag

Klitschko: 1000 Wohnhäuser in Kiew noch ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach dem schweren russischen Angriff am Freitag mehr als 1000 Wohngebäude weiterhin ohne Heizung. "Die Lage bei der Energieversorgung in der Hauptstadt bleibt sehr schwierig", teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. 


Wichtige Meldung

Selenskyj wirft Kreml gezielten Terror gegen Bevölkerung vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft nach den schweren Luftangriffen in dieser Woche Russland gezielten Terror gegen die Menschen seines Landes vor. Das russische Militär habe innerhalb der vergangenen Woche rund 1.100 Drohnen, 890 gelenkte Fliegerbomben und 50 Raketen und Marschflugkörper, darunter die Mittelstreckenrakete Oreschnik, gegen die Ukraine eingesetzt, schreibt er in sozialen Netzwerken. "Auf Ziele, die keine militärische Bedeutung haben: Energieanlagen und Wohnhäuser."

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Ukrainische Luftwaffe meldet rund 20 Drohneneinschläge in der Nacht

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland in der Nacht 154 Kampfdrohnen gestartet. 125 seien abgefangen worden, es habe aber auch mehr als 20 Einschläge gegeben, räumt die Flugabwehr ein. 


Wichtige Meldung

Energieversorger: Totaler Blackout in Region Saporischschja behoben

Nach ukrainischen Angaben ist die Stromversorgung in der Region Saporischschja in Folge russischer Drohnenangriffe in der Nacht komplett zusammengebrochen und inzwischen weitgehend wiederhergestellt worden. "Stand 7 Uhr (6 Uhr MEZ) ist die Stromversorgung in der Region Saporischschja - und das betrifft 382.500 Familien und Firmen - vollständig wiederhergestellt", sagt der Direktor des örtlichen Energieversorgers Saporischschjaoblenergo, Andrij Stasewskyj laut einem Telegrameintrag des Unternehmens. Demnach war der Strom seit 2:11 Uhr ausgefallen. Die schnellen Reparaturarbeiten hätten die Wiederaufnahme des Betriebs ermöglicht, so Stasewskyj.

Gouverneur: Eine Tote nach nächtlichen Drohnenangriffen in Russland

In der westrussischen Region Woronesch ist eine Frau nach Angaben der Behörden an den Folgen eines nächtlichen ukrainischen Drohnenangriffs gestorben. Sie sei auf der Intensivstation gestorben, nachdem sie Verletzungen durch auf ein Wohnhaus gefallene Drohnentrümmer erlitten habe, teilt Gouverneur Alexander Gussew auf Telegram mit. Eine weitere Frau liege noch im Krankenhaus, zwei weitere Verletzte seien nach ambulanter Behandlung entlassen worden. 

Nach Angaben Gussews handelt es sich um einen "der schwersten Drohnenangriffe seit Beginn der militärischen Spezialoperation" auf die Stadt. Mit dem Begriff bezeichnen russische Funktionäre den von Kremlchef Wladimir Putin vor knapp vier Jahren befohlenen Krieg gegen die Ukraine.


Wichtige Meldung

Viele Menschen in Ukraine ohne Strom und Heizung

Die russischen Angriffe zielen vor allem auf die Energieinfrastruktur der Ukraine. In zahlreichen Regionen leiden die Menschen bei starkem Frost unter dem Ausfall von Strom und Heizungen. In der Hauptstadt Kiew waren nach Angriffen am Freitag 6.000 Wohnblöcke ohne Strom. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von den schlimmsten Schäden an der Infrastruktur seit Kriegsbeginn. "Die halbe Stadt war ohne Heizung", sagt er dem ZDF. Die Reparatur der Heizungssysteme laufe auf Hochtouren.

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Russland meldet vier Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die südrussische Stadt Woronesch werden nach Angaben des dortigen Gouverneurs mindestens vier Menschen verletzt. Ein Gebäude des Rettungsdienstes, sieben Mehrfamilienhäuser und sechs Einfamilienhäuser seien beschädigt, schreibt Gouverneur Alexander Gussew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist zunächst nicht möglich, eine ukrainische Stellungnahme liegt nicht vor.


Ukraine-Außenminister fordert mehr Druck auf Iran

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha stellt sich in einem Post auf der Plattform X an die Seite der Demonstranten im Iran: "Die Unterstützung des Iran für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Unterdrückung der eigenen Bürger sind Teil derselben Politik der Gewalt und Missachtung der Menschenwürde."

Das iranische Volk verdiene es, dass seine grundlegenden Bürgerrechte geschützt werden, "darunter der Zugang zu Informationen und die Versammlungsfreiheit", so Sybiha weiter. Er rufe die internationale Gemeinschaft auf, einen "verstärkten Druck auf das iranische Regime" wegen seiner Gewalt gegen das eigene Volk und seiner Unterstützung Russlands in Betracht zu ziehen.

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Ukraine: Verletzte nach Bombenangriff in Slowjansk

Bei einem Bombenangriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind nach Behördenangaben sieben Zivilisten verletzt worden. Wie die ukrainische Staatsanwaltschaft der Region Donezk mitteilt, warf das russische Militär eine schwere gelenkte Fliegerbombe vom Typ Fab-250 auf die Stadt ab. Der Ballungsraum Slowjansk - Kramatorsk ist die letzte Bastion im Gebiet Donezk, die die ukrainischen Kräfte noch kontrollieren. Russland beansprucht die Region für sich.


Oreschnik-Einsatz: Ukraine sieht "eklatante Verstöße gegen UN-Charta"

Der UN-Sicherheitsrat wird sich am Montag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem jüngsten russischen Großangriff befassen. Dabei sei auch eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt worden, teilt Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X mit. "Bei dem Treffen wird es um die eklatanten Verstöße Russlands gegen die UN-Charta gehen", schreibt er. Eine Stellungnahme der Regierung in Moskau liegt zunächst nicht vor. Russland gehört zu den Veto-Mächten im Sicherheitsrat.

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Bericht: Ukraine-Unterhändler in Gespräch mit US-Vertretern

Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat es am Samstag ein Gespräch zwischen dem obersten Unterhändler der Ukraine, Rustem Umerov, und Vertretern der Vereinigten Staaten gegeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Inhalt seien Perspektiven zur Beilegung des Kriegs in der Ukraine gewesen, heißt es.


Wichtige Meldung

Strom und Heizung in Kiew zur Reparatur abgeschaltet - trotz Kälte

Das Stromnetz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist der Stadtverwaltung zufolge für Reparaturarbeiten abgeschaltet worden. Daher seien Wasser- und Wärmeversorgung sowie der elektrisch betriebene öffentliche Nahverkehr ebenfalls ausgefallen, heißt es auf Telegram. Wie lange die Reparaturarbeiten andauerten ist unklar. Nach dem jüngsten russischen Angriff auf die Hauptstadt am Freitag war die Hälfte der Wohnblocks in Kiew ohne Heizung. In Kiew herrscht derzeit eisige Kälte mit Temperaturen von minus zehn Grad und weniger.

Russland und Ukraine: Gegenseitige Angriffe auf Energieinfrastruktur

In der Nacht haben Russland und die Ukraine gegenseitig ihre kritische Infrastruktur angegriffen. Auf russischer Seite soll ein Öldepot brennen. In Kiew sind weiterhin Zehntausende ohne Heizung.

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Wichtige Meldung

Russischer Gouverneur: 600.000 Menschen in Belgorod nach ukrainischem Angriff ohne Strom

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff gestern sind in der russischen Oblast Belgorod nach Angaben des Gouverneurs weiterhin 600.000 Menschen ohne Strom. An der Wiederherstellung werde gearbeitet, die Lage sei jedoch äußerst schwierig, schreibt Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram. Aufnahmen von Reuters in der Stadt Belgorod zeigen, dass die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet ist und die Anwohner sich mit Taschenlampen und Autoscheinwerfern den Weg suchen. Die an die Ukraine grenzende Oblast wird regelmäßig von der Ukraine angegriffen.

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Russland: Brand in Öldepot nach Drohnenangriff

Das russische Verteidigungsministerium meldet den Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen. Elf Flugapparate seien dabei noch über dem Schwarzen Meer, zehn weitere über der südrussischen Region Krasnodar abgefangen worden. 

Allerdings habe es auch Schäden gegeben. So wurde nach Angaben des Gouverneurs von Wolgograd in der städtischen Siedlung Oktjabrski ein Öldepot von Drohnentrümmern getroffen. Dort sei ein Brand ausgebrochen, die Löscharbeiten hielten an. Wegen der Flammen mussten die Anwohner in Sicherheit gebracht werden.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt bei heute am 10.01.2026 um 19 Uhr.