Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen Sendungen, zuletzt in der ZDFheute Xpress am 23.04.2026 um 12:40 Uhr.
Wichtige Meldungen

Trump fände Putin-Einladung zu G20 "hilfreich"

US-Präsident Donald Trump hat eine Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember in Miami ins Spiel gebracht. Trump sagte am Donnerstag vor Reportern in Washington, wenn Putin zu dem Gipfel käme, wäre das "hilfreich". Allerdings wisse er nichts von einer Einladung an Russland und er bezweifele, dass Putin kommen würde. Zuvor hatte die "Washington Post" berichtet, Trump erwäge eine solche Einladung.


Selenskyj will Kredit für mehr Luftabwehr nutzen

Vor Beginn des informellen EU-Gipfels auf Zypern hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, mit dem freigegebenen 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU Luftabwehrraketen bauen zu wollen. Zudem pochte Selenskyj auf einen schnellen EU-Beitritt seines Landes und erhielt dabei Unterstützung einiger Länder.
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen Donnerstagabend mit Selenskyj beraten und Freitag über Themen wie den Iran-Krieg und den künftigen EU-Finanzrahmen sprechen.


"Donnyland" für Trump?

"Donnyland" für Trump?

In ukrainischen Verhandlerkreisen sucht man nach Wegen, US-Präsident Donald Trump zu mehr Unterstützung zu bewegen. Eine Idee offenbar: Trump ein Stück Land widmen - "Donnyland".

Zum Beitrag

Putin: Internet-Ausfälle dienen der Sicherheit

Der russische Präsident Putin begründet die Ausfälle von Internetdiensten in seinem Land mit Sicherheitsbedenken. Die Sicherheit der Menschen habe Priorität, sagt Putin. Die Funktionsfähigkeit wichtiger Internetdienste müsse allerdings gewährleistet bleiben. Die russischen Behörden schalten das mobile Internet in Moskau und anderen Regionen regelmäßig ab. Dies sei nötig, um ukrainische Drohnenangriffe zu erschweren.


Wichtige Meldung

Selenskyj hofft auf EU-Gelder im Mai und neue Sanktionen

Ukraines Präsident Selenskyj hat die Freigabe von EU-Hilfsgeldern von insgesamt 90 Milliarden Euro für sein Land gewürdigt. "Dieses europäische Paket gibt unserer Armee Stärke, verleiht der Ukraine mehr Widerstandsfähigkeit und ermöglicht uns, den sozialen Verpflichtungen gegenüber den Ukrainern nachzukommen", so der Staatschef auf sozialen Netzwerken. Ziel sei, dass die ersten Zahlungen bereits im Mai oder spätestens im Juni erfolgen. Selenskyj drängt auf Ausweitung der Russland-Sanktionen

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Wichtige Meldung

Zypern: Millionen-Darlehen für Ukraine beschlossen

Nach dem Ende einer monatelangen Blockade Ungarns ist das Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro für die Ukraine von den EU-Mitgliedsstaaten gebilligt worden. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit. Alle 27 EU-Staaten - auch Ungarn - stimmen beiden Entwürfen in einem schriftlichen Verfahren zu. Brüssel kann nun das Darlehen auf den Weg bringen und voraussichtlich im Mai eine erste Tranche auszahlen.

Nach Angriff auf Raffinerie: Behörden warnen Bevölkerung vor giftigem Regen

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie im Südwesten Russlands haben die Behörden vor giftigem Regen gewarnt. Der Brand in der Raffinerie in der Stadt Tuapse wüte seit vier Tagen, meldeten die Behörden in der Region Krasnodar am Donnerstag. Vier Öltanks stehen demnach in Flammen. Die Konzentration giftiger Partikel in der Luft liegt nach Behördenangaben "zwei bis drei Mal über den zulässigen Grenzwerten". Die Bewohner der Küstenstadt wurden aufgerufen, ihre Fenster geschlossen zu halten und Aktivitäten im Freien einzuschränken. 


Ischinger: Ukraine ist nicht dabei, den Krieg zu verlieren

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zeigt sich relativ optimistisch mit Blick auf die Ukraine. Sie sei derzeit nicht dabei, den Krieg zu verlieren. "Wir werden es mit unseren europäischen Möglichkeiten schaffen, ihr so zu helfen, dass sie sich behaupten kann", sagt Ischinger am Mittwochabend bei einem Vortrag im Aachener Dom. Gleichzeitig ruft er Europa zu mehr Selbstbewusstsein und Zuversicht auf. "Ich wünsche mir ein Europa, das schützt, sich selbst behauptet, stolz ist auf das, was es erreicht hat, und erhobenen Hauptes seine Interessen in der Welt vertritt." Kritisch äußert sich Ischinger zur Rolle der USA im Nahen Osten. Einen neuen Krieg in Iran während des Ukraine-Krieges anzufangen, bezeichnete er als "weltpolitisch krassen Fehler". Europa sei dabei an den Rand gedrängt worden.


Libyen: Abschleppen des russischen Gastankers erneut gescheitert

Im Mittelmeer scheitert ein erneuter Einsatz zum Abschleppen des manövrierunfähigen russischen Flüssigerdgastankers "Arctic Metagaz". Beim versuchten Abschleppen sei am Mittwoch ein Kabel wegen schlechter Wetterbedingungen gerissen, teilt die libysche Hafen- und Seefahrtsbehörde der Regierung in Tripolis mit. Das Anfang Merz nach einer Explosion in Brand geratene Gastankschiff sei "komplett außer Kontrolle" und treibe nördlich der Küstenstadt Bengasi auf offener See. Russland wirft seit dem Vorfall der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben.


Wichtige Meldung

Prinz Harry zu Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen

Der britische Prinz Harry reist zu einem Überraschungsbesuch in die Ukraine. Harry sei am Donnerstagmorgen "zu einem unangekündigten Besuch" in der Hauptstadt Kiew eingetroffen, erklärt die ukrainische Regierungsbehörde. Ein von der ukrainischen Bahn veröffentlichtes Video zeigt, wie der britische Prinz bei seiner Ankunft am Kiewer Bahnhof aus einem Zug steigt. Er wolle "die Menschen bei uns und im Rest der Welt daran erinnern, wogegen die Ukraine kämpft", zitiert der britische Sender ITV den jüngsten Sohn von König Charles III. Während seiner zweitägigen Visite werde Harry unter anderem das Landminen-Räumprojekt Halo Trust besuchen, das bereits von seiner Mutter, Prinzessin Diana, unterstützt wurde.

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Medien: Russische Ölanlagen durch ukrainische Drohnen beschädigt

Die Ukraine attackiert in der Nacht erneut Ölanlagen tief im Hinterland Russlands mit Drohnen. In Nowokyjbyschew sei bei einem Angriff auf ein Industrieobjekt ein Mensch ums Leben gekommen, schreibt der Gouverneur der Region Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, bei Telegram. Zwei weitere Personen wurden demnach verletzt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Objekt um eine zum Ölkonzern Rosneft gehörende Chemiefabrik.

In der ebenfalls an der Wolga gelegenen Nachbarregion Nischni Nowgorod ist nach Angaben des Internetportals "Astra" nahe der Stadt Kstowo eine Ölpumpstation getroffen und in Brand gesetzt worden. Diese gehöre zu den größten Knotenpunkten des russischen Pipelinebetreibers Transneft in der Region, schreibt "Astra". Über mögliche Opfer ist nichts bekannt. Die russischen Behörden bestätigen den Vorfall bislang nicht.


Slowakei: Öl fließt wieder über Druschba-Pipeline

Die Slowakei bezieht nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wieder Rohöl über die Druschba-Pipeline. Der Ölfluss sei um zwei Uhr in der Nacht wieder aufgenommen worden, teilt das Ministerium in Bratislava mit.


Ukraine: Tote und Verletzte bei russischem Angriff in Dnipro

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zehn Menschen seien zudem verletzt worden, erklärt der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Oleksandr Ganscha, am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Unter den Verletzten befinden sich Ganscha zufolge zwei Kinder im Alter von neun und 14 Jahren, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Bei dem Angriff sind demnach ein Wohngebäude, ein Geschäft und ein Auto getroffen worden. Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Schytomyr wurde Behördenangaben zufolge zudem eine Frau getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

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US-Finanzminister verteidigt Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland

US-Finanzminister Scott Bessent hat die Verlängerung der Lockerung von US-Sanktionen für russisches Erdöl verteidigt. Auf die Frage dazu bei einer Anhörung vor einem Senatsausschuss sagt Bessent am Mittwoch, er habe seine Meinung geändert, nachdem er "von mehr als einem Dutzend der ärmsten und energiepolitisch anfälligsten Länder kontaktiert worden" sei. "Sie haben uns gebeten, die Aussetzung zu verlängern, und zwar nur um weitere 30 Tage", sagt er.


Wichtige Meldung

Erdogan nach Treffen mit Rutte: Friedensgespräche Russland/Ukraine wiederbeleben

Die Türkei bemüht sich nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Erdogan habe bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch in Ankara erklärt, sein Land arbeite daran, die Staatschefs der Kriegsparteien an einen Tisch zu bringen, teilte das türkische Präsidialamt mit.

Wachsende Unruhe in Russland

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EU-Gipfel berät auf Zypern über Ukraine und Iran

Am Donnerstag und Freitag kommen Bundeskanzler Friedrich Merz und die anderen Staats- und Regierungschefs der EU auf Zypern zusammen. An dem Gespräch soll auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen. Er dürfte darauf dringen, dass die EU den Druck auf Russland weiter erhöht, und zugleich den Wunsch Kiews nach einem EU-Beitritt bekräftigen.


Ukrainischer Außenminister: Lage an der Front so gut wie seit einem Jahr nicht

Die Ukraine steht nach eigenen Angaben in der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg so gut da wie seit einem Jahr nicht mehr. "Wir haben die russische Überlegenheit in der Truppenstärke durch den Einsatz von Drohnen minimiert", sagte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in einer Erklärung vor Journalisten. Die jetzige Situation der Ukraine auf dem Schlachtfeld sei auch dank der verstärkten Luftabwehr "tatsächlich die stärkste, oder die solideste" seit einem Jahr.


Bundesregierung: Ukraine-Kredit könnte in 24 Stunden fließen

Der 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU an die Ukraine könnte nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius in 24 Stunden ausgezahlt werden. "Wir begrüßen diese Entscheidung", kommentiert er den Beschluss der EU-Botschafter. Jetzt sei noch eine einstimmige Änderung der mehrjährigen Finanzrahmenverordnung nötig. Dazu habe der Ausschuss der Ständigen Vertreter in Brüssel das notwendige Verfahren eingeleitet. "Soweit Ungarn dem schriftlichen Verfahren nicht widerspricht, ist die Änderung am Fristablauf möglich. Das sind 24 Stunden. Dann können die 90 Milliarden ausbezahlt werden", fügt Kornelius hinzu.


"Orban hat Veto fallengelassen“

Die EU-Staaten haben das 90-Milliarden-Euro-Pakt für die Ukraine freigegeben. "Jetzt kann es sehr schnell gehen, dann fliest das Geld an die Ukraine“, sagt ZDF-Korrespondent Andreas Stamm.

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Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen Sendungen, zuletzt in der ZDFheute Xpress am 23.04.2026 um 12:40 Uhr.