Tiere helfen Menschen in schweren Zeiten
Tiere können Menschen helfen, wenn es ihnen schlecht geht.
Sie geben Vertrauen und Ruhe.
Das kann gesund machen.
Der Kontakt zu Tieren kann helfen, wenn man Krankheiten behandelt.
Man kann zum Beispiel ein Pferd putzen.
Das tut dem Pferd gut.
Und es tut auch dem Menschen gut.
Manche Menschen können Tiere leichter anfassen als andere Menschen.
Der Kontakt zu Tieren fühlt sich gut an.
Tiere machen glücklich
Studien zeigen: Wenn man ein Tier streichelt, stellt der Körper mehr vom Hormon Oxytocin her.
Oxytocin ist ein Hormon, das auch Bindungs-Hormon genannt wird.
Es hilft, Anspannung abzubauen.
Es stärkt auch die Verbindung zu anderen.
Wenn man Tiere sieht, hört oder riecht, kann das auch gut für Menschen sein.
Was ist tiergestützte Hilfe?
Das sind alle Hilfsangebote, bei denen man Tiere einsetzt, um Menschen zu helfen.
Das sind zum Beispiel:
- Ergänzungen zu einer Behandlung
- Hilfen für Kinder und Jugendliche
- Motivation für Menschen
Diese Hilfen verbessern, wie man sich fühlt.
Diese Hilfen verbessern auch, wie man zusammenlebt.
Sie stärken das Selbst-Vertrauen.
Sie helfen auch, Ängste abzubauen.
Dorothea Dapper ist eine Fach-Kraft für tiergestützte Hilfe.
Sie ist auch Familien-Therapeutin.
Eine Therapeutin ist eine Fachperson, die Menschen bei seelischen oder körperlichen Problemen hilft.
Sie sagt: Tiere helfen, wenn Menschen sich entwickeln.
Sie helfen, dass sich etwas zum Guten verändert.
Menschen setzen Tiere ein in:
- Schulen
- Kranken-Häusern
- Pflege-Heimen
- Psychiatrien
- bei Menschen mit Behinderung
Tiere ersetzen keine Ärzte oder Therapeuten.
Sie unterstützen deren Arbeit.
Eine gute Beziehung zwischen Mensch und Tier ist wichtig
Dorothea Dapper sagt: Mensch und Tier sollen sich wohlfühlen.
Zum Beispiel, wenn das Tier von selbst Kontakt aufnimmt.
Solche Begegnungen wirken lange.
Sie können viel verändern.
Tiere geben sofort eine Rück-Meldung.
Sie bewerten nicht.
Sie lösen Dinge aus, die man mit Gesprächen schwer erreichen kann.
Carola Otterstedt von der Stiftung Bündnis Mensch & Tier sagt: Man braucht keine Krankheit, um eine gute Begegnung mit einem Tier zu haben.
Auch ohne Probleme tut der Kontakt zu Tieren gut.
Es ist ein Ausgleich zum All-Tag.
Das Wohl der Tiere ist am wichtigsten
Carola Otterstedt und Dorothea Dapper sind sich einig:
Den Tieren muss es gut gehen.
Das ist die wichtigste Voraus-Setzung für die tiergestützte Arbeit.
Man muss die Tiere gut halten.
Man muss sie gut versorgen.
Sie brauchen eine gute Beziehung zu ihrem Besitzer.
Nur gesunde und entspannte Tiere können gut helfen.
Dorothea Dapper sagt:
- Man soll auf Sauberkeit vor Ort achten.
- Man soll auch auf den Geruch vor Ort achten.
- Und darauf, wie die Tiere aussehen.
- Und wie der Mensch mit den Tieren umgeht.
Sie sagt: Tiere halten stinkt nicht.
Vertrauen Sie Ihrer Nase.
Wie findet man gute Angebote?
Dorothea Dapper rät: Achten Sie auf gute Qualität.
Das Veterinär-Amt muss die Angebote erlauben.
Das steht im Tierschutz-Gesetz.
Man kann sich auch an Verbände halten.
Zum Beispiel an den Bundes-Verband für tiergestützte Intervention.
Oder an Netzwerke wie die Begegnungs-Höfe.
Für gute Angebote braucht man eine gute Ausbildung.
Zum Beispiel nach den Regeln der Europäischen Gesellschaft für tiergestützte Therapie (ESAAT) oder der Internationalen Gesellschaft für tiergestützte Therapie (ISAAT).
Immer mehr Fach-Kräfte haben eine Ausbildung in:
- Pädagogik
- Sozialer Arbeit
- Medizin
Man soll auf die Ausbildung und die Zeugnisse achten.
Das gilt, wenn man solche Angebote nutzen möchte.